Wir trauern um Pfarrer Achim Zerrer
Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Mk 1, 15
Am 21.02.2021, dem 1. Fastensonntag verstarb in Karlsruhe für uns alle unfassbar durch einen Sekunden-Herztod Pfarrer Achim Zerrer. Er wurde am 14.04.1969 in Offenburg geboren und ist in Oberkirch-Nußbach aufgewachsen. Als Kind und Jugendlicher engagierte er sich in der Jugendarbeit in seiner Heimatgemeinde. Schon sehr früh in seinem Leben hat er die benediktinische Spiritualität für sich entdeckt und blieb ein Leben lang eng mit der Abtei Münsterschwarzach verbunden. Achim Zerrer machte 1988 Abitur in Oberkirch und studierte anschließend Theologie in Freiburg und der Dormition Abbey in Jerusalem. Nach seinem Studium absolvierte er ein Gemeindejahr in St. Bonifatius in Karlsruhe und danach ein zweites in San Conrado in Lima, Peru. Am 18.05.1996 wurde Achim Zerrer in Sinsheim Elsenz von Erzbischof Dr. Oskar Saier zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er von 1996 bis 1999 in St. Stephan, Karlsruhe. Danach wurde er Jugendpfarrer im Dekanat Karlsruhe und Religionslehrer am Goethe Gymnasium. Im Oktober 2005 wurde Achim Zerrer zunächst Pfarrer in St. Stephan und Unserer Lieben Frau in Karlsruhe. Mit großem Engagement, vielseitigen Kompetenzen und einer Offenheit für die Beteiligung und das Engagement vieler Menschen gestaltete er die Entwicklung der Seelsorgeeinheiten Mitte-Süd, West-Nord, St. Konrad-Heilig Kreuz, Karlsruhe zur neuen großen Kirchengemeinde Karlsruhe Allerheiligen. In seiner Spiritualität und pastoralen Ausrichtung orientierte sich Achim Zerrer stets am Wort Gottes. Er selbst war ein hervorragender Bibelkenner und leidenschaftlicher Bibelleser, weshalb seine Predigten und der jährlich von ihm gestaltete Bibelkurs von vielen Menschen sehr geschätzt wurden. Wir verlieren mit Achim Zerrer einen wertvollen Seelsorger, Freund, Priester und glaubwürdigen Zeugen für Gottes Wirken in dieser Welt. Möge die Erfüllung im Reich Gottes nun SEIN LEBEN sein.
Für die Angehörigen
Ursula und Rudolf Zerrer
Dagmar und Harald Vollmer mit Silas und Elia
Für alle Freundinnen und Freunde
Angela und Dr. Arno Mielke
Für die Kirchengemeinde Karlsruhe Allerheiligen
Dr. Annette Bernards, PGR Vorsitzende
Für das Dekanat Karlsruhe
Hubert Streckert, Dekan
Das Requiem und die Beerdigung feiern wir in Oberkirch-Nußbach. Leider ist dies aufgrund der Pandemie nur in kleiner Zahl mit Angehörigen, Weggefährten und Freunden möglich.
In allen Kirchen der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Allerheiligen liegen Kondolenzbücher aus.
Gedenkgottesdienste in der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Allerheiligen
Am Freitag, 5. März 2021 werden in mehreren Kirchen der Seelsorgeeinheit zeitgleich Gedenkgottesdienste gefeiert.
- 18.30 Uhr, St. Stephan (Streckert)
- 18.30 Uhr, St. Bonifatius, zusammen mit der Gemeinde Herz Jesu (Schölch)
- 18.30 Uhr, St. Konrad, zusammen mit der Gemeinde Heilig Kreuz (Braunstein)
- 18.30 Uhr, St. Peter und Paul (Bechtold und P. Otto)
- 18.30 Uhr, Unsere Liebe Frau (Dufner)
Für die Gedenkgottesdienste wird aus organisatorischen Gründen Ihre Anmeldung ab Freitag, 26. Februar, 8.00 Uhr telefonisch über die Pfarrbüros der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Allerheiligen oder unter www.allerheiligen-ka.de erbeten.
Livestream: Der Gottesdienst aus St. Stephan wird live auf dem Videokanal der Erzdiözese Freiburg, auf www.kath-karlsruhe.de und auf www.allerheiligen-ka.de übertragen.
Spendenkonto
Wer anlässlich dem Todes von Pfarrer Achim Zerrer die Anteilnahme im Sinne des Verstorbenenen mit einer Spende ausdrücken möchte, dem empfiehlt das Katholische Dekanat Karlsruhe das Spendenkonto des Vereins "Katharina-Werk Sound of Palestine". Dieses ist ein langfristiges Musik-Sozial-Projekt für Kinder in Palästina, um Kindern in schwierigen Verhältnissen geregelte Freizeitaktivitäten und eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung zu bieten. Dabei wird Musikerziehung als Medium für einen langfristigen sozialen Wandel eingesetzt. Das Projekt arbeitet mit sozial besonders benachteiligten Kindern im Raum Bethlehem. Es bietet ein Kindergartenprogramm und ein Nachmittagsprogramm für Schulkinder an.
Spendenkonto:
Katharina-Werk Deutschland e.V.,
Bank für Sozialwirtschaft, Konto-Nr. 170 8503
IBAN DE56 6602 0500 0001 7085 03, BIC BFSWDE33KRL
Verwendungszweck: Achim Zerrer
Auch die Kollekten in den Gedenkgottesdiensten am Freitag, 5. März, werden dem Projekt zugute kommen.
Eindrücke von Requiem und Beisetzung
Am Montag, 1. März 2021 wurde Achim Zerrer in seinem Heimatort Nußbach bei Oberkirch im engsten Familien-, Freundes- und Kollegenkreis beigesetzt.
Online-Kondolenzbuch

Achim Zerrers plötzlicher Tod berührt alle, die ihm begegnet sind und alle, die ihn kennenlernen durften. Er hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Zugleich hat seine Gegenwart uns mit unzähligen guten Erinnerungen beschenkt.
Wir sind mit unserer Trauer nicht allein. Gemeinsam trauern wir um unseren geschätzten Freund, Wegbleiter und Seelsorger. Wenn Sie mögen, haben Sie hier die Gelegenheit, Ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken. Nutzen Sie dafür bitte die Kommentar-Funktion unterhalb.
Kommentare
12.04.2021 01:22 - Pascal Meißner
Danke
Ich hatte das Glück, Achim Zerrer in seiner Zeit als Religionslehrer am Goethe Gymnasium kennenzulernen. Dank seiner Nahbarkeit und Bescheidenheit konnte er uns Jugendliche im Handumdrehen für sich einnehmen. Mühelos wechselte er zwischen seinen Rollen als kluger, geduldiger Theologe und als Mann mitten im Leben. Er stand für alles, was ich mir von einer modernen katholischen Kirche wünschte. Achim, Du wirst uns fehlen. Mögest Du weiter strahlen, wohin es Dich auch immer verschlagen hat.
09.04.2021 13:35 - Monika Huber
Lieber Achim,
ich habe soeben erst mitbekommen, dass du nicht mehr unter uns weilst.
Sehr gerne denke ich an die Zeit mit dir an der Leopoldschule in KA zurück, als du Kaplan
in St. Stephan warst. Bei der Taufe meiner Tochter Jule 1998 und bei der Kommunion 2007 hast du uns auch privat begleitet. Vielen Dank für all die Gespräche, die immer vertrauensvoll und bereichernd waren. Du wirst in Gedanken immer bei uns sein. Danke Dir ;-)
29.03.2021 09:36 - Wolfgang Schlippe-Musoke
Ein herber Verlust
Ein feiner kluger Mensch und ein echter Christ. Seine Predigten waren anders, einfach besser, als die meisten Predigten seiner Mitbrüder (Kollegen). Er ist leider viel zu früh von uns gegangen. Gott hat ihn zu sich geholt. Sein Wille geschehe, wie wir im Vaterunser beten.
22.03.2021 12:02 - Nehemia-Initiative Karlsruhe
Er war uns immer wohlgesonnen und hat uns immer Brücken gebaut
Lieber Achim, die Nehemia-Initiative Karlsruhe dankt Dir für alle gebauten ökumenischen Brücken in der Nachbarschaft "unserer lieben Frau" in der Südstadt. Bei Anliegen hast Du Dich immer zeitnah um Lösungen für uns bemüht und hast uns im Innern immer gut verstanden. Dafür danken wir herzlich, können Deinen Tod noch immer nicht begreifen und bitten Gott, dass Du nun in Frieden bei Ihm für immer sein darfst. "Selig sind die Toten, die im Herrn sterben"(Offenbarung 14,13) Bernhard Frey
20.03.2021 23:52 - Andreas Gröger
Ein wunderbarer Priester ist von uns gegangen
Ich habe Pfarrer Zerrer als einen stets herzlichen, einfühlsamen, und grosse Güte ausstrahlenden Priester und Beichtvater kennengelernt. Nach dem Tod meiner Mutter, die mehrere Jahre an schwerer COPD gelitten hatte, hat er mir besonders Trost gespendet. Fast immer, wenn ich aus meiner Wahlheimat England zum Besuch in der alten Heimat war, ging ich zur Sonntagsmesse am liebsten in St. Stephan, und wenn möglich zu einer von ihm zelebrierten Messe. Von seinem plötzlichen Tod habe ich erst heute erfahren (mein bisher letzter Besuch in Karlsruhe war im Sommer 2019, in Vor-Corona-Zeiten wäre das unvorstellbar gewesen), und er hat mich tief betroffen. Jetzt kann Pfarrer Zerrer Gott von Angesicht zu Angesicht schauen. Möge er in Frieden ruhen.
15.03.2021 18:19 - Claus-Dieter Luck
Warum? Oder besser: wozu?
Schockiert und traurig stelle ich mir diese Fragen angesichts des überraschenden und viel zu frühen Todes von Achim Zerrer. Und ich versuche einen etwas anderen Blick auf die Situation:
Vielleicht wurde im Himmel (wo auch immer das sein mag) von Gott (wer auch immer das sein mag) ein Zukunftsprojekt „Reich Gottes 3.0“ aufgelegt.
Gesucht wurde ein Projektleiter mit einem ganz besonderen Profil:
• Priester mit großem Respekt für die sog. Laien
• vielfältige Leitungserfahrung auf verschiedensten Ebenen
• persönliche Integrität, Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit
• Interesse an den Menschen und ihren (manchmal auch schwierigen) Lebenslagen
• Kenntnis der grundlegenden (biblischen) Texte und Fähigkeit, diese auf die aktuelle Situation anzuwenden
• Sprachgewandtheit und Wortwitz
• Loyalität zum Auftrag und zur obersten Leitung – und Streitbarkeit gegenüber nachgeordneten Führungsebenen
• Konflikt- und Durchsetzungsfähigkeit
• Fähigkeit zum Erkennen und Fördern von Charismen bei haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen
• Integration der kirchlichen Grundfunktionen lyturgia (Liturgie), martyria (Verkündigung, diakonia (Caritas) und koinonia (Gemeinschaft)
• Denken und Handeln in Netzwerken
• Bereitschaft, nicht nur Arbeit sondern auch Entscheidungskompetenz zu delegieren
• Respekt für die Wurzeln und Blick in die Zukunft
• tiefe spirituelle Verankerung
• Bereitschaft, sich auf neue Aufgaben einzulassen
• …
Nach eingehender zunächst interner (trinitarischer) Beratung und Befragung aller Heiligen (der himmlischen wie der irdischen) sprach Gott (wer auch immer…) die Berufung aus: „Bruder Achim, vertrau den neuen Wegen“.
Vielleicht war es ja so.
Für mich wäre das tröstlich und ich würde Achim viel Freude und Erfolg bei diesem neuen Entwicklungsprojekt wünschen.
Ansonsten bin ich einfach nur dankbar, dass ich Achim Zerrer kennenlernen und mit ihm (ehrenamtlich in Allerheiligen und beruflich bei der Caritas) zusammenarbeiten durfte.
13.03.2021 20:47 - Sofia und Eva Maria
Lieber Achim
Lieber Achim,
wir sind sprachlos und traurig und erinnern uns sehr oft und gerne hier in Spanien an die Zeit zurück, als wir als Ministantinnen bei dir im Gottesdienst in St. Stephan mitwirken durften.
Wir werden dich nie vergessen.
Ruhe in Frieden.
09.03.2021 10:19 - Carolina Meier-Hirmer
viel zu früh
Die schönen Erinnerungen an eine Person kann dir niemand nehmen, sie leben in dir weiter...
...schöne Erinnerungen an die Zeit in St-Stephan
07.03.2021 13:57 - Familie Schweizer
Lieber Achim,
auch jetzt fast zwei Wochen nach Deinem viel zu frühen Tod und einem zutiefst bewegenden Gottesdienst in St. Konrad mit Deinem Kurs- und Weihekollegen und Freund Pfr Thomas Braunstein am Freitag Abend ist das Geschehene immer noch unfassbar und kaum zu begreifen…. Kein Blick in das Kondolenzbuch, kein Gedanke und Blick zurück ohne daß der Kloß im Hals wieder auftritt und auch Tränen die Augen füllen. Sehr ergreifend das Foto mit Deiner Stola aus Peru auf Deinem Sarg. Die Stola, die Du bei unserer Trauung und auch bei der Taufe unserer ältesten Tochter getragen hast! Es ist schön und tröstlich in den vielen Einträgen zu sehen wie viele Menschen Du auf ihrem Weg des Glaubens und auch des Zweifelns begleitet hast und ihnen und uns allen Segen warst. Du hattest Deine Berufung als Pfarrer gefunden und hast sie überzeugend an den Menschen gelebt. Und so bleibt bei aller Trauer schon jetzt die Dankbarkeit, auch wenn wir Dich nicht gehen lassen wollen… Und natürlich bleiben schöne Erinnerungen und Bilder der gemeinsamen Wege und Erlebnisse: Kaunerberg, Jugendhausbaustelle, Metas Verabschiedung, Achim (und Prof) am Rechner-Netzwerk in der Jugendhaus-Zentrale für die 72h-Aktion, gemeinsame Abendgebete, der Abschied vom Vogelhof, unsere Hochzeit und die Taufe von Judith noch im Altenheim bei der Großmutter, Achim mit Helm auf dem Fahrrad im fliegenden Einsatz, die unten schon erwähnte Sigg-Flasche mit dem „guten Geist des Hauses“ auf der Klausur in Sasbach… Über Kierkegaard (den Du schon unter der Schulbank gelesen hast... ;-)..) haben wir uns ein paar Mal unterhalten. Die bekannte Stelle „Beten heißt nicht, sich selbst reden hören. Beten heißt: still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört“ wird mir so immer in Erinnerung bleiben. So wünschen wir Dich nun in Gottes Hand und Ewigkeit bis zum Wiedersehen auf das wir hoffen (hoffen/glauben/zweifeln/bangen)… Danke für die gemeinsame Zeit, lieber Achim!
Michael und Ulrike, Judith, Lea, Philipp und Katja
06.03.2021 10:32 - Brigitte,Beetz
Lieber Achim
Du fehlst an allen Ecken und Enden! Nun bist Du bei Jesus; ihm bist Du nachgefolgt. Ich danke Dir für Dein Mitgehen durch manche Krise, danke für Dein offenes Ohr, danke, dass sich durch Dich der Himmel ein Stück weit geöffnet hat. Ruhe in Frieden.
05.03.2021 21:29 - Gemeindemitglied
Trauer um Pfarrer Zerrer
Allzu früh wurde Pfarrer Zerrer abberufen. Das ist sehr traurig! Was hätte ein Seelsorger wie er noch alles
für die Kirche erreichen und ändern können. Schade um Ihn.
Den Angehörigen herzliche
Anteilnahme! Möge er in Frieden ruhen!
05.03.2021 20:05 - Markus
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn ...
Achim war ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Ruhig, zurückhaltend, weitblickend und tief im Glauben verwurzelt. Danke, Achim, ich durfte viel von Dir lernen.
...der Himmel und Erde erschaffen hat.
05.03.2021 19:38 - Kita Unserer lieben Frau
ein Wegbleiter für unsere Kita
"Wenn er uns besuchte und man ihm begegnete, spürte man diese besondere Aura."
"Für eine ziemlich lange Zeit war er für uns da und stand hinter uns"
"meine erste und einzige Begegnung war für mich besonders, denn er war nicht nur ein Pfarrer sondern auch ein Spezialisist in Sachen Computer und Technik, der einem bei Fragen und Problemen zur Seite stand und gerne mit dem Fahrrad vorbei sauste und schnelle Hilfeleistung anbot.
Die langen speziellen Passwörter, die immer eine Bibelstelle zitierten, nehme ich als Erinnerung mit und haben mich in der Anfangszeit als Leitung begleitet."
"Er nahm sich die Zeit um unsere Belange anzuhören und uns zu helfen wo er kann"
"Auch der Kontakt zu Eltern und Kindern war ihm wichtig."
Die Kita ULF nimmt leise und still Abschied von einem besonderen Pfarrer und Chef!
05.03.2021 18:27 - Andrea
Viel zu früh
„Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“ ... ruhe in Frieden, lieber Achim
05.03.2021 16:58 - Anonym
Unbegreifbar
Ruhe in Frieden
05.03.2021 14:33 - Raf Schuster, Martin Fleck, Johannes Weinbrecht
Leider viel zu kurz
...konnten wir mit Achim Zerrer zusammen an "seinem" Projekt des Pfarrerhauses St. Bonifatius arbeiten. Wir haben ihn dabei als phantasievoll, offen, engagiert und beharrlich kennengelernt, als organisatorisch versierten und technisch verständigen Bauherrn, der Menschen zusammenbringen und mitnehmen konnte. Wir sind sehr betroffen von seinem plötzlichen Tod und dankbar diesen besonderen Menschen getroffen zu haben.
05.03.2021 14:11 - Sandra Y. Jacques
Danke
Danke für die Unterstützung vieler Menschen -
Danke für die gespürte Menschlichkeit -
Danke für die gemeinsame Zeit -
Danke für die Begegnungen -
Danke für den Ausstausch -
Danke für den Mensch -
Danke
05.03.2021 12:40 - Patrick Fritz-Benzing
„Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit.“
Lieber Achim,
diesen Schluss-Satz der Präfation hast Du unzählige Male beim Feiern der Eucharistie gesprochen. Unser irdischer „Heilig“-Gesang soll sich mit der Musik des Himmels verbinden. Jetzt wirst Du die Herrlichkeit Gottes schauen und diese himmlischen Klänge hören.
Der Stephanschor trauert um Dich als unseren Pfarrer, langjährigen Präses und aufgeschlossenen Förderer und Unterstützer unserer musikalischen Arbeit und Chorgemeinschaft.
Wir sind unendlich traurig über Deinen viel zu frühen Tod.
Unsere Motivation bleibt es, in der Liturgie und in geistlichen Konzerten etwas von der himmlischen Herrlichkeit zum Klingen zu bringen.
So bleiben wir verbunden.
Und mit jedem gesungenen Halleluja verkünden wir die Auferstehung!
Ruhe in Frieden.
--- Stephanschor Karlsruhe
05.03.2021 11:35 - Armin Nagel
Hab Dank für alles!
Achim, die Nachricht von Deinem Tod hat mich sprachlos gemacht. Wir kannten uns nicht sehr gut, aber wir wussten umeinander. Ich war 2005 Diakon in St. Bernhard und St. Martin in Karlsruhe, du Jugendseelsorger. Was ich an Dir schätze war Deine ehrliche und bescheidene Art. Du warst frei von jeglichem Amtsgebärden und Klerikalismus und ganz nah bei den Menschen. Einfach ein Priester aus Leidenschaft. Danke für dieses Lebenszeugnis! Armin
05.03.2021 11:00 - Alexandra Kunz
Regenbogen - Zeichen des Bundes
Auch ich war tief betroffen und traurig von der Nachricht, dass Achim Zerrer so plötzlich heimgerufen worden ist. "Die Zeit ist erfüllt .. . glaubt an das Evangelium." so lautete der Evangeliumstext am 1. Fastensonntag.
Dann fand ich noch ein weiteres Wort aus der Lesung, das ich uns allen zum Trost mitgeben möchte.
Gen9,13 "Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden, zwischen mir und der Erde."
So können wir nicht nur die Farben des Regenbogens auf seiner Stola sehen, sondern bei jedem Regenbogen, der am Himmel erscheint, auch den Trost finden, dass Achim Zerrer bei Gott gut aufgehoben und geborgen ist. Der Regenbogen - ein Gruß auch von ihm.
04.03.2021 23:27 - Manuela Wölfle
Ein besonderer Chef
Ich kann es immer noch kaum glauben. Wenn ich mit Pfarrer Zerrer gesprochen habe, gab es immer eine große Klarheit, Zuversicht und vor allem Verlässlichkeit. Und nun hat er uns einfach verlassen. Nicht zu fassen!
Ich habe ihn ausgesprochen kompetent, fröhlich und zugewandt erlebt. Für mich war er ein besonderer Chef. In besonderer Erinnerung bleibt mir die ungewöhnliche Segensfeier für die Kita St.Stephan. Er hat sich darauf eingelassen, das Haus und das Team zu segnen. Im Kerzenschein singend durch das Haus ziehend... Ein besonderes Erlebnis.
Er wird eine große Lücke und tiefe Spuren hinterlassen. Möge er in Frieden ruhen, uns in positiver Erinnerung bleiben und unseren Zusammenhalt stärken.
04.03.2021 21:43 - Sr. Marianne
unglaubbar
unfassbar einfach leer alles. Kenne Dich Achim seit Deiner Kaplanszeit. Was bleiben sind wertvolle Erinnerungen ein GenrossoKonzert, unzählige wertvolle Radtouren, Gespräche, Gottesdienste, Abende im Jugendhaus wobei ich mir oft Ärger einhandelte im Noviziat und Jouiniorat, die Hilfe mir Dinge für die Ausbildung am PC zu schreiben da ich im keinen PC hatte. Zwischenzeitlich hatte ich ein wenig Angst Du könntest in Peru bleiben. Doch Deine Heimat wurde Sankt Stephan in Karlsruhe. Bin dann leider von Karlsruhe weg aber immer wieder gerne nach Sankt Stephan wenn es Möglichkeit gab, oder schaute in Internet wo es was neues von Dir gab. Palmsonntag, Weihnachtspredigt, Fasching ... Und wieder fehlt ein liebevoller kostbarer Wegbegleiter. Der einstige Klinikseelsorger in Karlsruhe Pater Jürgen Wälde ging auch viel zu früh aus dem Leben. Nun lebt wohl auf einer schönen Wolke im Himmel , Ade Achim Zerrer,
04.03.2021 20:22 - Ulrike Neuwirth
Beileid
Unsere innigste Anteilnahme .
Viel zu früh hat Gott der Herr Ihn zu sich geholt
Er möge Ruhen in Frieden
04.03.2021 16:56 - Christian Wehrle, Wegbegleiter und Freund
„Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen“ (Guy de Maupassant)
Da kam plötzlich ein junger Kaplan aus St. Stephan ins Jugendhaus, der sich für uns und unsere Arbeit interessierte. Das war etwas Besonderes und so hatte ich ein Interesse, Dich kennenzulernen. Umso schöner war es, dass Du später Jugendseelsorger in Karlsruhe wurdest. Meine Zeit in den Jugendverbandsleitungen war fast zeitgleich vorbei und trotzdem habe ich Dich in Deiner Zeit im Jugendhaus intensiv kennenlernen dürfen.
Du warst ein Pfarrer, der engagierten Jugendlichen Möglichkeiten aufgezeigt und Freiräume geschaffen hat. Den Spielraum hast Du klar vorgegeben und innerhalb dessen Raum für Kreativität und persönliches Wachsen an Aufgaben erzeugt.
Mir ist es unvergessen, wie selbstverständlich Du auch liturgiefernen Menschen einen natürlichen Zugang zu Spiritualität geboten hast. Nicht durch Diskussionen, sondern durch Dein tätiges Handeln.
Beim Schaffen von Räumen durfte ich Dich dann im Wortsinn begleiten, fallen doch in Deine Jugendpfarrerjahre der Umbau des Freizeithauses Hundseck und der Abschied vom Vogelhof. Dabei hast Du auf administrativer Ebene viel erreicht und gleichzeitig doch wie selbstverständlich am Kaunerberg Böden geschliffen. In Deine Zeit fällt auch der Bau des jetzigen Jugendhauses in der Steinstraße. Schon beim Betreten des Hauses erkennt man, dass die Begegnung der Menschen im Mittelpunkt steht und nicht die Administration.
Doch trotz der Bauerei und vielen Gremien waren es die täglichen Gespräche im Jugendhaus, Dein Zugehen auf die Menschen, die Dein Handeln gekennzeichnet haben: „Da hinten steht jemand, den ich noch nicht kenne“ – und schon war klar, dass Du Dich für diese Person interessierst.
Über die Jahre sind wir zu Freunden geworden und ich verbinde viele private Erinnerungen mit den letzten Jahren, für die ich sehr dankbar bin. Deinen Dienst in der Gemeinde habe ich nur mittelbar verfolgt und dabei dieselben Eigenschaften und Stärken beobachtet: Du konntest Menschen aus dem Nichts für eine Mitarbeit an einem gemeinsamen Projekt gewinnen, Perspektiven schaffen und Räume öffnen.
Dein plötzlicher Tod ist schockierend und hatte viele Telefonate und corona-konforme Kommunikation zur Folge. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie viele Menschen Du in unserer Stadt geprägt hast und dass Du für viele das Gesicht der Kirche warst: Authentisch, zweifelnd, begeisternd, prophetisch und vor allem aufrichtig am Gegenüber interessiert.
Nun ist da eine Lücke und es wird schwer, sie zu füllen. Ich wünsche uns dabei die Zuversicht, die Du uns vorgelebt hast.
04.03.2021 14:31 - Katholikin
Erfüllung seiner Hoffnung im Reich Gottes
Ich wünsche Pfarrer Zerrer die Erfüllung seiner Hoffnungen im Reich Gottes.
Gott macht "sich das Leben auf Erden" schwer, wenn er einen so glaubwürdigen Zeugen seines "Bodenpersonals" so früh so hoch befördert.
Pfarrer Zerrer verkündete mit seinem Leben glaubhaft die Botschaft der Bibel an die Menschen. Seine Predigten waren für mich immer ein wichtiger Impuls zum Nachdenken - danke.
04.03.2021 11:56 - Karlsruher Katholikin
In Trauer vereint
Ich wage zu behaupten: keiner hat die Ortskirche in Karlsruhe jemals so vereint (seit ich hier bin), wie sie jetzt in Trauer um dich vereint ist. Ich kenne keinen Menschen, der dich erlebt hat (im Gottesdienst, als Seelsorger, in der Verwaltung, ...), der nicht traurig über deinen plötzlichen Heimgang ist. Jeder der dir begegnet ist, ist Jesus in dir begegnet. Und bei jedem hast du einen Eindruck hinterlassen.
Dein Tod ist ein Verlust für uns in Karlsruhe; ein Gewinn für den Himmel. In Erinnerung bleiben: spirituelle Predigten; gedanklicher Tiefgang; Authentizität; die Geduld als Seelsorger die gleichen Zweifel immer und immer wieder durchzukauen, bis sie dann doch endlich mal durchgearbeitet sind und ein schon fast wahrlich königliches Auftreten als Priester Gottes. Der Herr allein weiß wie wertvoll deine Begleitung in den Anfangstagen meiner Bekehrung war. Möge Er dir in der Ewigkeit die Freude schenken die weitreichenden Früchte deiner Arbeit zu genießen. Denn wo du in Tränen gesät hast wirst du nun in Freuden ernten.
Auf ein Wiedersehen in der Ewigkeit.
04.03.2021 00:18 - Monika Nachtmann Ehrenamtliche im Seniorenzentrum
Zusammenarbeit im Bezug einer Kommunalen Eingliederungsmaßnahme
Mehrmals mußte ich den Titel im Konradsblatt lesen um zu glauben, dass Pfarrer Achim Zerrer so früh von uns gegangen ist. Ein Jahr lang durfte ich als Bürohilfe in der Katholischen Kirchengemeinde Karlsruhe-Allerheiligen einer seiner Wegbegleiter sein und mit dran Teil haben die täglichen Aufgaben, die gegeben waren, zu bearbeiten und mit zu gestalten. Dadurch konnte ich mir sehr viel Wissen und Erfahrung aneignen. Diese Zeit möchte ich nicht missen und bin froh Herrn Pfarrer Achim Zerrer kennen lernen zu dürfen. Seiner Familie wünsche mein herzliches Beileid und sehr viel Kraft und Stärke in dieser schweren Zeit.
03.03.2021 20:59 - Mathias
Lieber Achim,
als ich nach Karlsruhe gezogen bin, war ich oft in der Sonntagabendmesse. Deine Predigten dort haben mich fast immer begeistert und so war klar, dass Du den Traugottesdienst halten solltest, als ich 2008 in ULF meine jetzige Frau geheiratet habe (das Kletterseil haben wir heute noch).
Später durfte ich Dich im Kreise der Taufkatecheten noch besser kennenlernen und habe mich über Deine theologischen Impulse gefreut, aber auch unsere Gespräche wie etwa auf dem Werderplatz beim Bier.
Hab ganz herzlichen Dank für alles!
03.03.2021 15:30 - Meta und Herbert Kiefer-Klenk
Ach Achim...
Es kann einfach nicht sein, daß ich im Kirchenfenster meinen Dienst antrete mit dem Wissen, dass Du nicht mehr bist und ich Dir nicht mehr begegnen kann. Es ist einfach nicht faßbar.
Wir kannten uns, seit dem Du als Kaplan nach St.Stephan kamst. Ab 1999 warst Du dann Jugendseelsorger im Dekanat Karlsruhe und somit Leiter des Jugendhauses, wo auch ich seit 1976 tätig war.
Dich zu erleben, war für mich einfach großartig, Deine Liebe und Begeisterung für Deinen Glauben, den Du auch mit derselben Liebe und Begeisterung weitergegeben hast, war einfach ansteckend und einzigartig. Es war auch Deine Klarheit, Dein Zuhören, Dein Anpacken, Dein Mut zu Neuem, was mich in den 5 Jahren Zusammenarbeit immer wieder beeindruckten, und die ich als unendlich wertvoll empfunden habe.
Im Frühjahr 2004 verließ ich dann das Jugendhaus, das bis dahin 28 Jahre meine Wirkstätte war, mit einer sehr schönen Verabschiedung mit Gottesdienst, in dem Du auch meinen weiteren Lebensweg gesegnet hast.
Lieber Achim, Du wirst auch immer in meinen und unseren Gedanken sein, denn Du hast den gemeinsamen Lebensweg von Herbert und mir am Labyrinth im Rahmen einer kleinen Feier und im kleinen Kreise gesegnet. Und wir beide haben wirklich das Gefühl, daß uns dieser Segen täglich begleitet. Danke auch dafür, lieber Achim.
Von ganzem Herzen wünschen wir Dir, daß Du diese Liebe und Begeisterung für Deinen Glauben in Fülle erleben darfst, wo immer Du jetzt bist.
Mit vielen lieben Grüßen, Meta
.
03.03.2021 05:42 - Familie Celan
In tiefer Trauer
Auch unsere Familie kann es kaum fassen, dass Sie, lieber Pfarrer Zerrer, von uns gegangen sind. Unseren Jüngsten haben Sie getauft und uns Eltern haben Sie mitgegeben: so wie ein kleines Kind sich bei Mama und Papa in Sicherheit weiß, so sollen auch wir Erwachsene vertrauen und das Reich Gottes annehmen. Wir sind tief dankbar für alle Begegnungen mit Ihnen.
02.03.2021 22:44 - Kirchenchor ULF, Michael Schmalstieg
Laudate eum ... et in choro, in cordis et organo
Auch dafür stand Pfarrer Achim Zerrer. Er hat die Arbeit des Kirchenchors und seine Mitwirkung in Gottesdiensten und bei Gemeindefesten stets geschätzt und unterstützt und kundgetan, dass er sie dankbar annimmt. Wir wollen auch ihn dafür loben. Der Kirchenchor ULF hat einen Freund verloren.
02.03.2021 21:31 - Rudi Dillmann
Ruhe in Frieden
Am Montag Abend war ich an Achims Grab, um von ihm Abschied zu nehmen.
Ich war jahrelang sein Klassenlehrer ab Klasse 7 und mit ihm auf Schi- Landschulheim, später war ich sein Tutor.
Zu irgendeinem „Tag der offenen Tür“ schrieb er in der Computer- AG den Basic-Teil eines Jux-Programms, in dem man aus dem eigenen Geburtstag irgendwelche sinusförmig verlaufende Linien für das aktuelle Datum berechnet bekam. Wenn man daran glaubte wusste man mit diesem Biorhythmus, wann man besondere Leistungen bringen konnte, wann man besser nichts tun sollte. Die Kinder bekamen mit einem Nadeldrucker das Ergebnis mit.
Der besondere Gag war, dass bei bestimmten Tastendrücken alles immer auf Null war, um vor allem Mitschüler ärgern zu können.
So machte Achim auch bei jedem Blödsinn mit, zu Beginn der Kleincomputer mit 8kB freiem Speicher. Natürlich war er auch bei mir in Informatik in der Oberstufe, dann mit Ataris und 1GB Speicher.
So waren wir zusammen auf Studienfahrt in Prag mit einem Besuch in Lidice einem Ort, an dem wir Deutsche gewütet hatten.
Nach dem mündlichen Abitur traf ich Achim in unserer Aula und da gab es ein mir unvergessenes Gespräch: „…. Ich habe Ihnen etwas zu sagen! - Ich werde Pfarrer“. Naja, mit dem hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte gerade meine zweijährige Tochter dabei und deutete auf sie: „Schau Achim, das entgeht Dir dadurch!“ „Ja, aber ich werde viele andere Kinder zu betreuen haben und mich um sie kümmern.“
Jedenfalls hat Achim seinen richtigen Weg eingeschlagen, wie ich hier gelesen habe auch immer etwas mit Blick auf die Computerei.
Jetzt wäre mit seinem Studium und seinem Werdegang in aller Welt eigentlich unser gemeinsamer Weg verebbt.
Aber: Meine damals 95- jährige Schwiegermutter wohnt in Knielingen und irgendwann vermisste sie einfach eine heilige Messe. Wir schlugen ihr vor, sie im Rollstuhl in eine Kirche zu begleiten.
Sie wünschte sich die Stephanskirche in der Stadt, weil sie dort einst spätgefirmt worden war. Und, jetzt schließt sich der Kreis, wir liefen dort natürlich mehrfach Achim über den Weg. Neben ernsthaften Absprachen klönten wir beide natürlich auch herum, Achim, wie ich ihn kannte: offen, offenherzig, großzügig, ein guter Erzähler, und das eben nach 30 Jahren.
Das letzt Mal trafen wir ihn Im Salmen in Ringelbach mit seiner Familie, der Wirt dort war wie ich nicht mehr wusste auch in seiner Klasse, mir aber auch unabhängig als netter Schüler in guter Erinnerung.
Durch die Pandemie konnten wir später nicht mehr mit meiner Schwiegermutter in die Kirche gehen, Achims Besuch bei ihr wird leider nicht mehr stattfinden können.
Achim, ich wünschte, dass es mehr von Dir in der Kirche geben würde. Ruhe in Frieden.
Wenn ich in Nussbach bin, werde ich sicher immer einmal wieder an Deinem Grab an Dich denken.
02.03.2021 12:15 - Bläserchor St. Peter und Paul Karlsruhe-Mühlburg
Nachruf
Voll Trauer und mit großem Bestürzen erfüllt uns die Nachricht vom plötzlichen und viel zu frühen Tod unseres Präsidenten Pfarrer Achim Zerrer. Wann immer es ihm seine knapp bemessene Zeit ermöglicht hat, war er ein willkommener und hochgeschätzter Gast unserer Konzerte. Wir werden seine ruhige, umsichtige und freundliche Art sehr vermissen.
Möge er in Frieden ruhen.
02.03.2021 12:01 - Christian Heß
Schalom, lieber Achim!
Gestern war die Beerdigung von Achim Zerrer. Ich trauere um einen geradlinigen Menschen, glaubwürdigen Verkünder des Evangeliums und um einen Mitbruder, der als Mentor viel zu einer zeitgemäßen Priesterausbildung beigetragen hat. Lieber Achim, DANKE für alles. Ruhe, nein lebe in Gottes Frieden. Schalom!
01.03.2021 20:29 - Eine Kirchgängerin
Fahrrad
ich kannte sein Fahrrad und immer wenn ich auf dem Weg zum Gottesdienst war und sein Fahrrad am Hintereingang zur Sakristei in der ULF stehen sah, wusste ich, Pfarrer Zerrer feiert die Eucharistie..... leb wohl, lieber Achim
01.03.2021 19:47 - Johannes Brandt
Ltd. Pfarrer Stadtkirche Heidelberg
Lieber Achim, Dein plötzlicher Heimgang hinterlässt Traurigkeit und Schmerz, weckt Erinnerungen an die gemeinsame Studienzeit im Freiburger CB, wo wir nach mancher Exhorte bei einem Glas Wein über Gott und die Welt reden konnten. Ich wünsche Dir Frieden und die glückselige Schau der Herrlichkeit, die Du in Deinem priesterlichen Dienst als Mensch und Zeuge Jesu verkündet hast. Mögen alle, die um Dich trauern, Trost empfinden angesichts des Zieles, das Du - wenn auch viel zu früh - erreicht hast.
01.03.2021 13:09 - Martin Heringklee
Schalom Achim!
Zu dieser Stunde wird in Deinem Heimatort Nußbach das Requiem für Dich gefeiert. Anschließend wirst Du beigesetzt. Dein plötzlicher Tod vor acht Tagen hat mich sprachlos gemacht. Erst langsam und zaghaft finde ich Worte für meine Erinnerungen und das, was mich bewegt...
Es muss 1993 gewesen sein. Du warst „Gemeindejährler“ in St. Bonifatius und ich Kaplan in St. Stephan in Karlsruhe. Da hast Du mir dabei geholfen, meinen ersten PC zu kaufen, und mir beim Umstieg von meinem Atari sehr hilfreich zur Seite gestanden.
Seither kreuzten sich unsere Wege immer wieder. Vor allem seit ich im Jahr 2009 wieder ins Dekanat Karlsruhe gewechselt bin.
Dein technisches Wissen und Deine Freude an der Beschäftigung mit Computern hattest Du inzwischen ausgebaut. Aber ebenso - auf für mich beeindruckende Weise - Deine Spiritualität und Deine Beschäftigung mit der Heiligen Schrift. Ich erinnere mich noch sehr gut an Deinen Vortrag zu Nehemia 8 bei der Herbstkonferenz der Hauptamtlichen 2015. Dafür bewundere ich Dich nach wie vor. Ebenso wie für Deine wegweisende Auseinandersetzung mit dem, was Kirchenentwicklung 2030 für Dich bedeutet. Die „Pastoral der Ermöglichung“ ist seit der Klausur der Seelsorgeeinheitsleiter im November 2019 ein stehender Begriff für mich.
Ich habe Dich nie überschwänglich oder emotional erlebt, sondern immer sehr ruhig und besonnen. Zugleich vertratst Du Deinen Standpunkt. Zugewandt und verbindlich bist Du mir begegnet, still und doch präsent, zurückhaltend und doch wegweisend. Auch Dein verschmitztes Lachen wird mir in Erinnerung bleiben.
Ich bin sehr traurig und Du fehlst mir, Achim!
Was meinen Blick aus der Trauer heraus weitet, ist ein Foto von Dir neben einem Gipfelkreuz auf der Homepage der Seelsorgeeinheit Allerheiligen; der Satz aus dem Tagesevangelium Deines Todestages „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15), und eine kleine Entdeckung, die ich selbst gemacht habe. Der Lesungstext aus den Laudes Deines Todestages stammt ausgerechnet aus dem bereits erwähnten 8. Kapitel des Buches Nehemia. Und er tröstet mich: „Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, unseres Gottes. Seid nicht traurig und weint nicht! Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke!“ (Neh 8, 8b-10b)
Danke für so vieles!
Lebe in Frieden, Achim, und erlebe das große Schalom, zu dem hin Du mit uns unterwegs warst!
Dein Martin
01.03.2021 11:35 - Ulrike Tiedtke
Sachgebiet Kindertageseinrichtungen Gesamtkirchengemeinde KA
"Alles verändert sich mit dem, der neben mir ist oder neben mir fehlt." (S.Pohl)
Ich hatte das große Glück, seit vielen Jahren mit Herrn Pfarrer Zerrer zusammen arbeiten zu dürfen. Sein Tod hat mich erschüttert und lässt mich fassungslos und traurig zurück. Er wird fehlen, an jeder Ecke, an jedem Ende. Aber vor allem wird seine Einstellung uns als Kirche fehlen, seine Haltung, die immer dem Menschen zugewandt war und für alle offen. Wir alle werden versuchen, in seinem Sinne und in seinem Geist weiterzumachen. Aber er fehlt einfach...
01.03.2021 11:09 - Finke, Dagmar
Zusammenarbeit mit dem CSD
Kooperation mit dem Caritassozialdienst
"Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllt seine Pflicht
und stets sein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er uns ein Licht"
Wir sind sehr betroffen und trauern um
Pfr. Achim Zerrer
Das Team vom Caritassozialdienst in Karlsruhe
Meike Beha, Dagmar Finke, Petra Frank, Eva Grich, Christiane Kern, Julie Pfirrmann
28.02.2021 22:04 - Maria F.
Dank
Lieber Achim, noch immer kann ich es nicht erfassen, dass du nicht mehr da bist.
Ich habe Gott gefragt, was er sich dabei gedacht hat, dich einfach so von uns "fortzustehlen". Mir scheint, du stehst neben ihn und lächelst dabei...
Mir bleibt nur, dir zu danken- besonders für dein gelebtes Glaubenszeugnis. Neben deinen vielen Fähigkeiten hast du durch deine Gelassenheit und deinen feinen, verschmitzten Humor so viel gute Atmosphäre ausgestrahlt.
So wie ich dich, Achim, zu kennen glaube, ist der größte und schönste Dank an dich, wenn ich / wir den Weg, den du hier eingeschlagen hast, mutig und entschieden weitergehen.
Mögen die Samen, die du gesät hast, wachsen, zu Blüten und reichen Früchten werden.
Dabei vertraue ich auf deine Hilfe von oben...
28.02.2021 21:00 - Ewa und Waldemar
Zeuge des Glaubens
Wir werden Pfr. Zerrer vermissen und
seine Art Gotteszeuge zu sein.
Warum hat Gott ihn so früh von uns weggenommen?
Es ist ein großer Verlust.
Wir sind so dankbar, dass wir Pfr. Zerrer erleben durften. Er hat unseren Glauben gestärkt.
28.02.2021 20:21 - Kirsten und Pascal
Warum.........
.......wurdest du von Gott so früh nach Hause geholt?
Ein Pfarrer, der für Jung und Alt immer ein offenes Ohr hatte.
Wir hatten immer wieder Berührungspunkte. Irgendwie beginne ich zu zweifeln, warum holt Gott so früh einen Menschen, der für ihn auf Erden in seinem Sinne gearbeitet hat?
Wir danken Dir für alles.
Den Hinterbliebenen viel Kraft
28.02.2021 19:50 - Annette B.
Bibelleser
Auch wenn ich mich schon letzten Dienstag in das analoge Kondolenzbuch in St. Stephan eingetragen habe, möchte ich es noch ein Mal digital tun, denn IT war neben der Theologie Achims Begabung. Auch wenn sein plötzlicher Tod nun schon eine Woche her ist, will mein Verstand es noch immer nicht wahrhaben. Seine optimistische und ruhige Art, seine Predigten, die Bibellesekurse, sein Engagement, die Begegnungen auf Augenhöhe, und vieles mehr, werden mir fehlen. Wir haben viel verloren. Möge das Gute, das er gesät hat, aufgehen und Früchte bringen. Mein Mitleid gilt allen, die um ihn trauern.
28.02.2021 14:21 - Imke Gries, Christkönig, Rüppurr
Bote und Hoffnungsträger
Die katholische Kirche in Karlsruhe verliert mit Pfarrer Achim Zerrer einen glaubwürdigen Boten: ernsthaft, authentisch, überzeugt, überzeugend. Die katholischen Frauen in Karlsruhe verlieren einen engagierten Unterstützer und geweihten Hoffnungsträger: entschieden, vorwärts gewandt, ermutigend.
Für das Leben und Wirken von Achim Zerrer bin ich sehr dankbar. Bestürzt und traurig bin ich über seinen plötzlichen und viel zu frühen Tod. Mein besonderes Mitgefühl gilt den Menschen in der SE Allerheiligen.
28.02.2021 11:59 - anonym
Große Trauer
requiem aeternam
in paradisi gloria
28.02.2021 11:58 - Wolfgang Seiler
" Wir machen das jetzt einfach "
Ich habe Achim seit Ende der `90er Jahre kennen lernen dürfen, als ein Pfarrer, der unkonventionell und offen war. In Erinnerung bleibt mir die Zukunftskonferenz 2007 (für Karlsruhe Mitte- Süd ), bei der er viele neue Ideen und Projekte von und mit uns Ehrenamtlichen zugelassen hat." Wir machen das jetzt einfach " ist ein Zitat von ihm, das mir in Erinnerung bleiben wird, als die Idee aufkam, eine große Osterfahne jährlich am Turm von St. Stephan aufzuhängen. Auch seine Predigten führten sehr oft dazu, dass ich von manchen Aussagen getroffen war und diese in Erinnerung blieben. So ein Zitat von ihm aus einer Predigt vor c.a 20 Jahren in der Kirche von Durlach- Aue in der Osterzeit : " Jesus hat uns das Problem mit dem Tod genommen, jetzt liegt es an uns auch zu leben . " Dies hatte ich mir damals aufgeschrieben und habe es noch heute.. Danke, Achim - auf ein Wiedersehen im Licht des Ostermorgens.
27.02.2021 18:10 - Sylvia Zöller
Welch ein großer Verlust!
Lieber Achim, nach dem ersten Schock, kommen so langsam die Worte wieder zurück. Was für ein Verlust für uns alle, auf den unterschiedlichsten Ebenen. Noch kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie diese vielen Themen ohne Dich ins Gelingen kommen sollen. Du hast unsere Seelsorgeeinheit mit Deiner großen Vielfalt an Kompetenzen und Talenten geführt und diese zum Wohle der Menschen eingesetzt. Achim, wie sehr wirst Du mir fehlen, als Freund, kluger Gesprächspartner, Wegbegleiter und Mitstreiter für die Themen, die an den verschiedensten Stellen „ins Haus stehen“. Dein Streiten und Wirken auch im Bereich der Kitas. Du hast nicht nur verkündet, dass Kitas wichtig sind – nein, Du hast Dich auch wirklich für sie eingesetzt. Du hast an der Seite vieler Kitaleitungen gekämpft und das, was Dir möglich war, getan – ohne große Worte darüber zu verlieren. Unvergessen und gleichzeitig so vielsagend bleibt mir die Erinnerung an unsere Fortbildungssituation im März im ersten Lockdown in einer Deiner Kitas, als wir von heute auf morgen auf digitale Formate umstellen mussten. Kurz vor meiner ersten Fortbildung rief mich die Kitaleitung an und sagte: „Wir sind bestens vorbereitet, Achim war hier und hat sich gekümmert. Unser Netz steht und hält!“ Und genauso war es, das Netz hielt und war stabil.
Das ist ein schönes Bild, für das was Du hier Tag ein Tag aus geleistet und gewirkt hast. Du warst ein Verknüpfer – hast das Netz über eine immer größer werdende Seelsorgeeinheit gespannt und hervorragend verstanden, was es heißt Menschen mit Ihren Gaben und Talenten zu fördern, zu unterstützen und zu verbinden.
Wie dankbar bin ich dafür, dass ich so viele Jahre mit Dir unterwegs sein durfte. 2008 ging unser Sohn Benedikt bei Dir zur Kommunion, 2011 Paulina unsere Tochter. Unsere jüngste Tochter Johanna hast Du getauft und sie jetzt in Ihrem Wirken bei den Ministranten immer wieder unterstützt. Deine tiefe Spiritualität hat uns immer wieder beeindruckt und uns Heimat gegeben. Deine Predigten waren für mich immer Kraftquellen für meinen Alltag und haben mich stets sehr berührt. Hier konnte ich mich auftanken, um daraus gestärkt weiter zu gehen. Auch für unsere Kinder warst Du wichtig geworden und sie haben durch Dich erlebt, wie eine lebendige Kirche aussehen kann, die weltoffen, zugewandt und tolerant den Menschen begegnet. In unseren Herzen wirst Du immer mit uns sein, wie sehr werden wir Dich vermissen. Wir werden da wo es möglich ist mithelfen, um in Deinem Sinne Dein Erbe weiterzutragen. Ruhe in Frieden lieber Achim!
27.02.2021 17:33 - Nina Schick
Aufklärung
Ich bin zutiefst erschüttert. Vor drei Jahren habe ich begonnen, Kontakt zu Achim Zerrer aufzunehmen. Im Sommer 2018 habe ich ihn zum ersten Mal getroffen. Ich frage mich, wo ich heute stände, wenn ich nicht auf so einen zugewandten, hilfsbereiten, aufgeklärten und aufklärerischen Menschen gestoßen wäre. Er hat an meiner Geschichte als Mensch Anteil genommen und als Pfarrer Verantwortung übernommen, wo er keine Schuld auf sich geladen hatte. Keines von beidem war selbstverständlich, in der Kombination war es ein Glücksfall. Sofern es nach Jahrzehnten noch Heilung geben konnte, er hat sich um Heilung bemüht wie kein anderer, dem ich in der Katholischen Kirche begegnet bin. Es war mir ein Rätsel, wie solch ein Mensch diesen Beruf in dieser Institution ausüben konnte. Zugleich wurde mir durch ihn klar: Es stände nicht so schlimm um die Institution, wenn es mehr Pfarrer Zerrer gäbe.
Was für ein wunderbarer Mensch. Was für ein Schmerz, sich nicht mehr mit ihm austauschen zu können.
27.02.2021 16:50 - Elisabeth
Ehemalige BDKJ-Aktive
Aus meiner aktiven Zeit beim BDKJ habe ich Achim und das damalige BDKJ-Dekanatsteam in dankbarer Erinnerung. Er gehört zu den Menschen, die für mich das Bild von "Kirche" geprägt haben. Als sich dann gezeigt hat, dass der Raum KA zu meiner neuen "Wahlheimat" wird, habe ich mich immer wieder gefreut, wenn ich die Möglichkeit hatte, in St. Stephan einen Gottesdienst mitzufeiern. Ich kann es nicht fassen, dass Achim nicht mehr da ist.
27.02.2021 14:32 - S. Rhein
ehemalige Kollegin aus der Jugendarbeit
Achim, Du gehörst zu den Menschen, durch die mir das Bistum FR zur beruflichen Heimat wurde. Danke - von Herzen! Sabine
27.02.2021 13:37 - Christine
Unerschrocken unklerikal
Neben vielem anderen war Achim für mich einer, der mir einen neuen Blick auf das Priestertum erschlossen hat, eben weil er so gar keine klerikalen Allüren hatte und völlig unerschrocken Perspektiven in den Blick nahm, vor denen die Bischöfe ängstlich zurückzucken. Diese Weite hat ihn erst recht zum Vorzeigepriester gemacht. Jetzt würde er wohl schmunzeln. Seine Spiritualität ist in den letzten Jahren weicher, geduldiger geworden - er auch.
27.02.2021 09:16 - Peter Werling
Offb. 14,13
"Selig sind die Toten,
die im Herrn sterben.
Sie ruhen aus von ihren Mühen
und ihre Werke folgen ihnen nach."
26.02.2021 18:36 - Simone Guttmann
Berührt bekehrt begeistert
Zehn Jahre lang saß ich in Achims Gottesdiensten und habe geweint. Nicht jede Woche und nicht die ganze Zeit. Aber WENN ich im Gottesdienst war und er ihn gehalten hat, HABE ich geweint, an irgendeiner Stelle - bis ich irgendwann selbst beim Weinen lachen musste, weil er mich wieder "erwischt" hatte. Er hätte gesagt: berührt.
Genau erinnern kann ich mich nur an eine Gelegenheit, bei der er es praktisch schon VOR dem eigentlichen Beginn geschafft hat. Er berichtete von einem zeitgeschichtlich relevanten Ereignis: die Sonde "Voyager" hatte unser Sonnensystem verlassen und sie war 1977 gestartet - mein Geburtsjahr (und all die Zeit, während ich hier so vor mich hin mein Leben lebte, war sie auf dem Weg und ich wusste nichts davon). Was hat das mit Kirche zu tun? Es hatte mit MIR zu tun und Achim hat es in seine Predigt und in den ganzen Gottesdienst integriert.
Jeden Sonntag, an dem ich da war, habe ich etwas mit auf den Weg bekommen, das etwas mit MIR zu tun hatte. Manchmal habe ich mich gefragt, ob mein Mann freitagsabends anruft und Achim durchgibt, was die Woche über bei uns so los war... aber ich schätze, es funktionierte so ähnlich wie Horoskop: was Achim aus der Bibel nahm und selbst dazu tat, das hatte mit uns modernen Menschen heute zu tun und es war so gut, dass es traf.
Nach 10 Jahren bin ich konvertiert - denn ich war eigentlich überzeugter Protestant. Hubert Streckert hat mich gefirmt, aber bekehrt und begeistert hat mich Achim.
Seither ergab es sich irgendwie nur noch selten, dass er den Gottesdienst hielt, wenn wir kamen, und wir hatten ihn auch nicht mehr so häufig bei uns zu Hause zu Gast, so als wäre seine Mission (an mir zumindest) erfüllt gewesen - und wir wussten ja, wie viele andere Dinge er zu tun hat.
Nach der letzten Predigt, die ich von ihm gehört habe, habe ich mich wieder einmal nicht getraut ihn zu fragen, ob ich die haben kann, um sie nachzulesen. Jetzt ist er nicht mehr da und wird keine weitere mehr halten. Ich weiß es und habe es doch noch nicht begriffen.
Aber ich höre ihn in meinem Kopf und stelle mir vor, wie er auch daraus eine gute Predigt gemacht hätte. Und ich versuche mich so zu verhalten, als wäre ich eben bei ihm im Gottesdienst gewesen.
26.02.2021 16:10 - Beate Falk und Stephan Kremer
Achim Zerrer,
ruhig, feinsinnig, detailgenau beobachtend, wohl überlegt handelnd,
sehr verbindlich, den Menschen zugetan.
Visionär, Brückenbauer und Gestalter.
Wir vermissen einen klugen, vertrauten Gesprächspartner,
sind dankbar Ihn kennengelernt und ihn auf seinem Lebensweg einen "Zeitzwickel“ lang begleitet zu haben.
26.02.2021 15:16 - Katholisches Jugendhaus Karlsruhe
„Wenn im Herbst die Blätter fallen, bleibt doch die Erinnerung an einen wunderschönen Sommer.“
Die kirchliche Jugendarbeit im Dekanat Karlsruhe trauert um einen wunderbaren Menschen, Wegbegleiter und Unterstützer: Den früheren Jugendpfarrer Achim Zerrer.
Er war von 1999 bis 2005 Jugendpfarrer und hat unzählige (junge) Menschen begeistert und geprägt und ihnen mit dem Kath. Jugendhaus in der Steinstraße 31 in Karlsruhe eine Heimat und einen Ort der Entfaltung geschenkt.
Er war uns all die Jahre sehr verbunden und hat sich stets für die Anliegen der Jugend stark gemacht.
Dafür danken wir ihm und werden ihm in „seinem Jugendhaus“ ein bleibendes Andenken bewahren.
Möge er nun geborgen sein in Gottes Liebe und den Frieden spüren, den er verkündet und bewirkt hat.
Danke, Achim!
Deine Jugend im Dekanat Karlsruhe:
Die Verbände des BDKJ
Das Freizeitwerk
und das Jugendbüro
26.02.2021 12:15 - Martin
25 Jahre
Ich erinnere mich noch gut an die erste Begegnung vor fast 25 Jahren, wie du mit einem kleinen Lieferwagen mit ein paar Sachen von dir vor dem Pfarrhaus von St. Stephan vorgefahren bist und dich im Vorbeigehen als der neue Kaplan vorgestellt hast. Bald darauf begann dieser neue Kaplan mit einer Hilti Löcher in den Boden des Pfarrhauses zu bohren und durch den Keller über Kabel die Computer in den Büros zu einem - für damalige Verhältnisse - hochmodernen Netzwerk zu verbinden.
Das war ein kleines äußeres Zeichen für die vielen Initiativen und Vernetzungen, die du seither in St. Stephan, im Jugendhaus, in Mitte-Süd und jetzt in Allerheiligen gestartet und begleitet hast. Ich finde du hast in einer tiefen spirituellen Art Kirche in Karlsruhe verändert und in eine neue Zeit geführt. Dass dir die Menschen bei diesem Prozess immer heilig waren, braucht man bei den vielen entsprechenden Einträgen im Kondolenzbuch eigentlich fast nicht mehr erwähnen.
In unterschiedlichen Teams und Konstellationen durfte ich mit dir zusammenarbeiten in diesen 25 Jahren. Danke für diese Zeit - ich trauere um einen Freund!
26.02.2021 10:41 - Stephan Dhein
Ein großer Verlust
Es hat mich sehr getroffen, dass Achim nun nicht mehr da ist. Ich habe ihn während einiger gemeinsamer Urlaube und bei verschiedenen sonstigen Gelegenheiten kennengelernt und ihn als sehr aufrechten, verlässlichen und angenehmen Menschen erlebt. Gerne erinnere ich mich an gemeinsame Wanderungen in den Bergen, die er so sehr geliebt hat.
Ich wünsche allen Angehörigen und Freunden / Freundinnen viel Kraft und Zuversicht in dieser Zeit der Trauer.
26.02.2021 09:12 - Gabriele Reuter
Unfassbar
Viel zu früh, gerade in der sehr schwierigen Zeit für die Kirche, hat er uns als Pfarrer verlassen. Diese Lücke wird sich nicht schließen lassen. Möge er jetzt die Ruhe und den Frieden finden.
26.02.2021 08:18 - Charly
Danke für 15 Jahre gemeinsam unterwegs
Lieber Achmin, abrupt und viel zu früh endet was vor 15 Jahren mit dem Austausch von Telefonnummern am Rande einer PGR-Sitzung begann: Ich war gerade neu nach Karlsruhe gezogen und Du frisch Pfarrer von Mitte-Süd. Dein unbändiger Elan und unglaubliche Geduld werden mir fehlen. Immer wieder haben wir uns nach dem Gottesdienst ausgetauscht, wenn der Informatiker in Dir wieder durchgeschlagen hat und Du am Homepage-Server geschraubt hast, weil der nicht so wollte wie Du. Ob in Deinen Predigten oder in den Theo-Flashes im Liturgieausschuß und Taufkatechetenkreis, immer wieder hallten Deine Worte nach, wenn ich auf dem Fahrrad nach Hause radelte. Neulich nach dem Gottesdienst hast Du gesagt, Du hättest zwei Predigtideen gehabt, Dich aber für eine entscheiden müssen. Aber der Text käme ja in drei Jahren wieder dran.... Am meisten vermissen werde ich das Leuchten in Deinen Augen, wenn Du die Taufe spenden konntest: Mit Taufwasser in der einen und der Gitarre in der anderen Hand (da kam der Jugendpfarrer durch). Danke für alles und Ruhe in Frieden.
25.02.2021 23:23 - Frank Hornuff
Ohne Corona...
...hätte ich Achim wahrscheinlich nicht kennen gelernt.
Vor etwa einem Jahr kamen die katholische und evangelische Kirche in Karlsruhe auf Baden TV zu, um in Pandemiezeiten Gottesdienste im Fernsehen und online zu feiern. Auch Achim arbeitete mit uns zusammen und hielt Fernseh-Gottesdienste. Nur eine Woche vor seinem Tod zeichneten wir mit ihm den Fastnachtsgottesdienst auf. Seine wahnsinnig freundliche, offene Art und der “moderne“ Umgang mit der Kirche, der in der heutigen Zeit “normal“ sein sollte, wird mir in Erinnerung bleiben! Wo auch immer er nun ist hoffe ich, dass er dort genauso fröhlich, optimistisch und frei ist, wie ich ihn erlebt habe.
Chapeau lieber Achim!
Den Angehörigen wünsche ich viel Kraft für diese schwere Zeit und nur das Beste!
25.02.2021 22:47 - Stefanie
In Ge-Danken
Meine Zeit im Jugendhaus war eng verbunden mit Achims Wirken und mit seiner Begleitung in der DL-Arbeit. Neben den vielen tollen Impulsen, Diskussionen über Gott und die Welt -und wir mitten drin- war er immer ein toller Berater, Weggefährte und doch stets einer von uns. Seinen vielen Talente haben die Arbeit im Kath. Jugendhaus Karlsruhe unendlich bereichert und in eine neuen Dimension katapultiert. In guter Erinnerung und auf prägender Weise sind mir viele schöne Erlebnisse auf den Grundkursen, den Schnapswochenende (inklusive der mit Obstler gefüllten Sigg-Flasche von Achim) oder den offenen Abenden im Jugendhaus geblieben. Viele gute Erinnerungen kommen hoch und bleiben für immer. Dafür bin ich dankbar. Jetzt ist Achim nicht mehr da, unfassbar! Aber er ist noch in unseren Herzen, da halten wir Achim fest. Ruhe in Frieden.
Mein tiefes Mitgefühl möchte ich allen Angehörigen und Freunden von Achim aussprechen. Für die Zeit der Trauer wünsche ich ganz viel Kraft, Zuversicht und irgend eine Art von Trost.
25.02.2021 21:45 - Anonym
RiP
Danke Jesus für diesen Priester.
25.02.2021 18:14 - Christoph Mahr
Seelsorger und Freund
Was für ein unglaublich schmerzhafter Verlust. Ich hatte das grosse Glück, Achim als Seelsorger und als Freund erleben zu dürfen.
Er verkörperte für mich mein Verständnis von Kirche heute. Nah an den Menschen und für die Menschen, hat er es verstanden Göttlichkeit in den Menschen zu sehen und zu fördern, fernab von moralischen Zeigefingern der Amtskirche! Achim hat die Menschen so genommen wie sie sind und sie nie verurteilt. Jeder war in seiner Kirche willkommen und als Priester hat er sich selbst nie in den Mittelpunkt gestellt, sondern war immer Teil vom Ganzen.
Die Kirche wäre heute in einem anderen Zustand, hätten wir mehr Achims in ihr!
Ich bin zutiefst dankbar, Achim kennengelernt und erlebt haben zu dürfen. Sein Tod trifft mich ins Herz. Er fehlt!!
25.02.2021 17:58 - Doris & Günter Auer
Freunde aus Villingen
Wir trauern mit Ursula & Rudolf, mit Dagmar & Familie und mit allen, die Achim gekannt und geschätzt haben, danken für all sein gutes Wirken mit den Worten von Andrea Schwarz:
Danke,
dass es dich gab
und in unseren Gedanken
immer noch gibt.
Danke.
dass du unser Leben geprägt hast
und noch immer prägst.
Danke
für all das,
was du uns Gutes getan hast
und von dort aus,
wo du jetzt bist, immer noch tust.
Danke dafür,
dass wir teilhaben durften
an deinem einzigartigen Leben!
Und dieser Dank
ist größer als unsere Trauer
dieser Dank ist größer
als aller Verlust.
Wir sagen danke für dich
und geben dich in die besten Hände
die wir uns denken können:
in die Hände unseres Gottes.
Adieu, Achim!
25.02.2021 17:53 - Michael Schweiger
Erfüllt
Als Jugendseelsorger war ich dein Vorgänger. Wie froh war ich damals, dass du diese Verantwortung übernommen hast. Das "junge Dekanat" hat dich wohl ähnlich geprägt wie mich. Immer wieder haben wir uns darüber asgetauscht. Gerne war ich bei Hubert und dir Gast im vertrauten Pfarrhaus St. Stephan. Danke für viel Gemeinsames, für dich als Priesterkollegen und Zeugen unseres Glaubens. Genieße die Fülle in Gottes Unendlichkeit.
Michael
25.02.2021 17:25 - Mariarosaria Conforti
Un' ultimo saluto
Lieber Achim, in guter Erinnerung.
Riposa in pace - lebewohl,
Mariarosaria Conforti
25.02.2021 16:27 - - Sonja Weise
Nichts ist ewig in dieser Welt
- Auch Tage danach, nachdem diese unfassbare Nachricht mich erreichte, sitzt der Schock noch tief, wenngleich die anfängliche Starre inzwischen gewichen ist. Was bleibt, sind viele wunderbare Erinnerungen an gemeinsame Projekte, wie z. B. an jenen 2.Mai 2010, wo in sämtlichen Sonntagsgottesdiensten statt Achims Predigt, wir eine „Dialog-Predigt“ gemeinsam gestalteten. Für mich war es ein „Glaubenszeugnis“ vor jener Gemeinde, die mich nach meiner Konversion mit so wirklich offenen Armen empfangen und aufgenommen hat. - Achim Zerrer war mehr als „nur“ ein Pfarrer. Stets konnte ich bei ihm ein offenes Ohr finden, auch für außergewöhnlichere Vorhaben. - Danke, Achim, für deine Seelsorge und die Wegstrecke, die wir gemeinsam gehen durften; leider war sie entschieden zu kurz. Doch Dankbarkeit und Erinnerung werden in meinem Herzen allzeit lebendig bleiben.
Unter dem Eindruck dieser Todesnachricht ist ein längeres Gedicht entstanden, mit dessem letzten Vers ich enden möchte:
- Pflück die Minute und jede Sekunde,
denn du weißt nicht, welche Zeit dir noch bleibt.
Schaue die Lichter des wechselnden Himmels
sowie jenes Licht, das ER in dich gepflanzt.
Nichts ist ewig in dieser Welt,
nichts außer IHM, der uns liebt und erhält. -
Ruhe in Frieden! Mit einem innigen Schalom - שלום ! Von Herzen Sonja
25.02.2021 15:08 - Alexander Sester
Traurigkeit und Zuversicht
Die Nachricht von Achims plötzlichem Tod hat mich wie viele erstmal schockiert. Dass er mitten im Leben abberufen wurde, ist unbegreiflich.
Wir haben uns als junge Männer kennengelernt und haben im kirchlichen Dienst immer hervorragend zusammen gearbeitet. Achim war so vielseitig talentiert und interessiert - profunder Theologe, einfühlsamer Seelsorger und doch mitten im Leben, stets organsiert und strukturiert und vor allem mit einer Engelsgeduld und großer Gelassenheit. Er hat die Menschen dort abgeholt, wo sie gerade standen, konnte begeistern und inspirieren. Ganz vieles hat er projektiert, bedacht, angestoßen und umgesetzt; manches müssen nun andere vollenden.
Unser Glaube gibt uns die Hoffnung, dass er nun ganz bei Gott ist und das Leben in Fülle hat. Lebewohl Achim!
25.02.2021 10:06 - Familie Werling
Dipl.theol.
Den Kommentaren kann man sich anschließen und fragen: Warum so ein früher Tod? Hat die Sorge um die kath. Kirche in D und weltweit dem biblisch fundierten Seelsorger das Herz zerrissen aufgrund der immer kleineren Herde angesichts der in den Medien nun schon jahrzehntelang dokumentierten und bisher nicht endenden Skandale wie Machtmissbrauch bei der Vertuschung von Verbrechen wie Sex mit abhängigen Kindern und Jugendlichen und Unterschlagung von Spendengeldern in nicht dafür bestimmte Zwecke wie Luxusimmobilien und andere zweckfremde Anlageformen z.B. zugunsten hoher Kleriker der Kurie? Biblisch stellte Jesus Demut, Wahrheit und Nächstenliebe für notleidende Menschen als Dienst an Gott dar, der sich selbst insbesondere in armen und benachteiligten Menschen spiegelt. Nicht wenige Menschen können das in den deutschen kirchlichen Wirtschaftskonzernen im Kranken-, Pflege-, Schul- und Erziehungsbereich, wo die Auslagen fast vollständig staatlich finanziert werden, nicht erkennen, sondern rügen das kirchenfürstliche Auftreten, das sich sogar der staatlichen Gerichtsbarkeit zu entziehen sucht. Das ist nicht neu, sondern damit hatte sich bereits Jesus den damalige Religionsvertretern gegenüber auseinander zu setzen, was ihm schließlich das Todesurteil am Kreuz eingebracht und damit die Erlösung der Menschheit durch ihn. Das wusste auch Pfr. Zerrer als Gott sei Dank bibelorientierter Mensch, genau auch die Parabel "Goldenes Kalb" im AT als Gegenentwurf gottgewollten Verhaltens wie auch das Wort Jesu "Niemand kann zwei Herren dienen, Gott und dem Mamon". Das ist schwer zu fassen, wie Jesus selbst bestätigte. Das Jesu Wort führte zur Gründung der Orden, auch im kath. Bereich der vielen Neugründungen im 19. Jahrhundert angesichts der damaligen Not der beginnenden Industrialisierung. Viele christliche Menschen bezeugen das christlich Ideal auch heute und leider geraten diese Menschen nichts ins Rampenlicht, sondern meist nur die Menschen, die daran scheitern. Christus vergibt die Schuld, viele Menschen aber nicht. Christus sagte eine kleine Herde voraus. Sie ist in D in den letzten 50 Jahren von über 90 % bis nahe 50 % gesunken, und das setzt sich fort, darum die Vorplanung 2030. Die Geschichte lehrt: Not lehrt beten. Wir haben die Zusicherung Gottes, dass sie nicht untergeht. Es kommen immer wieder Notzeiten über die Menschen, die sie zu Gott zurückbringt.
Vielleicht hat die derzeitige Glaubenssituation, in der Pfr. Zerrer intelligent versucht hat, zu retten, was zu retten ist, ihm innerlich zugesetzt. In KA verausgabte er dafür redlich in über 20 Jahre seine ganze Kraft. Was aber letzte zum plötzlichen Tod führte, wissen wir nicht. Es leben in Sprichwörtern uralte Volksweisheiten auf. "Wen Gott liebt, den ruft er früh." Und wir in Karlsruhe wissen alle um seine großen Verdienst um unsere Seelsorgeeinheit Allerheiligen. Gott lohnt und dankt es ihm nun. Wir beten dankbar für ihn. Requiescat in Pace.
25.02.2021 09:37 - Uwe Lüttinger
Schwetzingen
Danke lieber Achim für dein Lebenszeugnis!
Am Montag habe ich die Nachricht bekommen und immer wieder, wenn ich daran denke, kann ich es nicht begreifen, dass so ein wunderbarer Mensch und Priester nicht mehr mit uns auf dem Weg ist....
25.02.2021 09:21 - Victoria
Dankbarkeit
Es ist schwer zu ertragen, dass Pfarrer Zerrer so früh von uns zu Gott gerufen wurde. Er hinterlässt eine so große Lücke. Wir trauern. Wenn ich an ihm denke, empfinde ich eine große Dankbarkeit , dass ich so ein wunderbarer Mensch und ein so authentischer Seelsorger erleben dürfte. Er hinterlässt so viele gute und wertvolle Erinnerungen, Worte der Zuspruch und Ermunterung sowie eine tiefe Klarheit. Wir werden ihm sehr vermissen! Danke, lieber Achim Zerrer für alles was Sie uns geben haben.
25.02.2021 09:10 - Alois Ramtötter
Ein pflichtbewusster Seelsorger ist von uns gegangen.
Die kath. Kirche verliert in Karlsruhe einen Eckpfeiler des Glaubens. Durch seinen plötzlichen Tod hinter läßt Pfr. Zerrer eine große Lücke in der Seelsorge. Vielen herzlichen Dank an Pfr. Zerrer.
25.02.2021 09:06 - Thurid Brümmel
Du wirst fehlen!
In Gedanken sehe ich dich auf dem Einrad durch die Gänge von St. Peter sausen. Ich sehe die Begeisterung in deinen Augen blitzen während der Zukunftswerkstatt des Jugendbüros Karlsruhe. Ich sehe dich bei der Großdemo zum Erlassjahr 2000 kraftvoll die Wandlungsglocken läuten. Deine Originalität, deine Visionen und deine Klarheit werden in unserer Diözese und in unserer Kirche fehlen. Adios, lieber Achim, auf Wiedersehen.
25.02.2021 00:27 - Elisabeth
Gottesdienst und Netzwerkadministration
Ich lebe schon länger nicht mehr in Karlsruhe, aber mein Ehrenamt in St. Stephan während meines Studiums haben mich nachhaltig geprägt! Unvergessen sind Achims Predigten, aber genauso unvergessen ist seine unglaubliche IT-Kompetenz.
Bei verschiedenen von ihm angestoßenen Projekten durfte ich mir Fachkenntnisse aneignen, die für meinen weiteren beruflichen Lebensweg entscheidende Weichen gestellt haben und auf die ich quasi täglich zurückgreife. Danke Achim für alles was ich von dir lernen durfte, das Spirituelle wie das Digitale!
24.02.2021 22:15 - Martha Lorenz
Dankbare Erinnerung
Die Nachricht vom plötzlichen Tod von Pfarrer Achim Zerrer hat mich sehr betroffen gemacht. Viele schöne und wohltuende Begegnungen bei der Arbeit im Priesterseminar und bei anderen diözesanen Anlässen sind mir gleich in Erinnerung gekommen. Er war immer sehr freundlich, offen, zugewandt. Seine menschenfreundliche, gewinnende Art und seine überzeugende, ansteckende Spiritualität werden fehlen. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen, Freunden, dem Seelsorgeteam und den Menschen in seiner Gemeinde. Ich erbitte den Trost Gottes für sie. Möge er in Gottes ewiger Liebe leben und geborgen sein.
24.02.2021 22:08 - Siegward, Helga u. Marcel Menninghaus
in memoriam Pfarrer Achim Zerrer
Über viele Jahre war Pfarrer Achim Zerrer für unsere kleine Familie ein wertvoller geistlicher Begleiter. Seine von großer Bibelkenntnis getragenen und zugleich den Alltag der Men- schen treffenden Predigten berührten uns. Wir schätzten seine Offenheit anderen Bekennt-nissen gegenüber und sehen noch die im Lutherjahr neben dem Westportal der Stephanskirche aufgestellte Büste,
Wir bewunderten seine Fähigkeit, Menschen zu motivieren und denken dabei an Jugendliche der Gruppe MICHA. Sie zeigten in einem Sketch, wie man in der Textilbranche in Bangladesh unter entwürdigenden Bedingungen Arbeitenden durch Einkauf ihrer Produkte in dem fairem Handel verpflichteten Geschäften helfen kann.
In Dankbarkeit
Familie Menninghaus
24.02.2021 21:51 - Gabriele Hug
Pfarrerin Christuskirche
In schmerzlicher Verbundenheit schließe ich mich vielen, die vor mir schrieben, an und möchte meiner Bestürzung, Betroffenheit und Trauer um einen angenehmen, tiefgründigen und nahbaren Kollegen Ausdruck geben. Nicht nur die katholische Kirche verliert viel, sondern auch das ökumenisch gelebte Miteinander. Er war für viele Menschen ein Lichtblick - und in aller Verwundung, die uns jetzt gemeinsam trifft, werden die Strahlen dieses Licht nicht verglimmen.
24.02.2021 21:11 - Bernhard Weckenmann
Die Zeit ist für ihn erfüllt
er ist im Reich Gottes. Mit Pfarrer Zerrer verlor die Kirche und die Karlsruher Gemeinde einen Priester, der in seiner Bescheidenheit und Authentizität das Evangelium beeindruckend gelebt und verkündet hat. Seine besonderen Abendgottesdienste bleiben in meiner Erinnerung. Er wird fehlen! Unter allen Heiligen in der Ewigkeit ist nun der Pfarrer von Allerheiligen in KA.
Hat ihm der Zustand der Kirche das Herz gebrochen??
24.02.2021 20:34 - P. Philemon
Pfarrprovisor
Mein Weg in und mit der Kirche hängt entscheidend mit der Person von Achim Zerrer zusammen. Seine Predigten waren für mich ansprechend, ebenso seine Art, die Liturgie zu feiern. Die von ihm angebotene Pilgerreise ins Heilige Land 2008 war beeindruckend. Dort habe ich mit seiner Hilfe meine Berufung entdeckt. Dafür kann ich nicht genug danken.
R.i.p.
24.02.2021 19:03 - Carmen Knorr
R.I.P🌹
Ich habe Herr Pfr. Zerrer immer sehr gerne gelauscht - wenn das Wasserglas in St. Stephan eingedeckt würde wusste ich, wer die Andacht zelebriert. Den Familien, Angehörigen, Freunden, Bekannten und dem gesamten Team Allerheiligen ganz besonders viel Kraft und Zuversicht für das Kommende. Tschüss 🌹
Zum Abschied 👇
👉 man achte auf den Himmel 😉👋.
https://youtu.be/X6YE6qfyIhY
24.02.2021 17:50 - Frau Hildegard Kolmerer
-
Danke
Die Nachricht vom plötzlichen Tod Pfr. Zerrers macht mich tief betroffen, ja, fassungslos. - Mein tiefes MItgefühl mit der Familie und den Angehörigen. - Danke, für Ihre einfühlsame und sorgsame Trauerarbeit nach dem Tod meines Mannes, für den wunderschön gestalteten Begräbnisgottesdienst, für das von Ihnen gesungene "Mögen Engel ihn geleiten", aber auch für die vielen schönen Gemeindegottesdienste mit der tiefen Exegese in Ihren Predigten. Unvergessen ist, als Sie eines Sonntags im Hauptgottesdienst mit einer Hostienschale auf mich zukamen und mich aufforderten: " Möchten Sie meine Kommunionhelferin sein?" So durfte und darf ich diesen Dienst in Karlsruhe fortsetzen, den ich zuvor in einer Pfarrei in Mannheim ausgeführt hatte.
Mögen Sie in Gottes Hand geborgen sein und das schauen dürfen, an das Sie geglaubt haben.
24.02.2021 16:54 - Rainer Gehrig
In der Erinnerung und darüber hinaus
Als mich die Nachricht von Achims Tod per Email am Wochenbeginn bei den Vorlesungsvorbereitungen erreichte, da blieb die Zeit plötzlich eine ganze Weile stehen. Innehalten, wie, was, wieso, und dann tauchen die Bilder von Achim auf. Wir haben damals in St. Georgen in Freiburg im Priesterseminar einen neuen Lebensabschnitt miteinander geteilt - Studium, Zusammenleben, Liturgie, Meditation, und Achim war inmitten dieser vielfältigen Gruppe von jungen Männern ein motivierter, geistig agiler, interessierter und mit vielen Talenten begnadeter Begleiter. Da war so viel drin...bis hin zu einem gemeinsamen Tanzabend im Winter bei der KHG. Meine Frau durfte ihn in Granada bei seinem Spanisch Kurs vor dem Peru Aufenthalt auch kennenlernen und uns verbinden gemeinsame Freunde. Fällt schwer, verdammt schwer dich so nicht mehr zu haben. Wunderbar und tröstend ist es die Zeilen vieler hier zu lesen - bist ein Teil vieler Menschengeschichten geworden, Nahrung, Lichtblick, Segen für viele, So bleibst Du in uns bis wir uns endgültig und für immer wiedersehen in einer grösseren Herrlichkeit. Darauf freue ich mich...
24.02.2021 16:31 - Chris B.
Wir werden dich niemals vergessen!
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. - Kant
Viele Jahre hast du mich bei meiner Jugendarbeit unterstützt und mich auf dem Weg Gottes begleitet. Immer hattest du ein offenes Ohr und ein guten Rat. Ich werde dich nicht vergessen und dich bei jedem Ausflug mit unseren Jugendlichen im Herzen tragen.
24.02.2021 16:03 - Matthias Weil
Danke
Danke, Gott, dass Achims Wege und meine sich seit den Tagen seines Praktikumsjahres in Karlsruhe immer wieder aus ganz verschiedenen Anlässen kreuzten.
Danke, dass ich ihn ein Stück weit kennen lernen, auf jeden Fall aber schätzen und als Deinen Zeugen erfahren durfte.
Danke, dass sein positives Talent für Struktur und Organisation dem Sog des Heruntergezogenwerdens einen Gegenpol setzte. -
Lass ihn teilhaben an der Freude des Festes ohne Ende!
24.02.2021 15:43 - Ein trauernder Kirchenbesucher
Jesus war in ihm
Jesus ist in jedem Menschen, doch besonders in Pfarrer Zerrer konnte man ihn finden. Mit seiner beruhigenden, andächtigen und warmen Stimme war jedes Wort, das er sprach besonders. Ich werde lange um ihn trauern und schmerzlich die schönen und interessanten Predigten vermissen. Dennoch freue ich, dass er nun bei unserem Herrn weilt und im Himmel eine erfüllte Zeit hat, denn er glaubte. Ich erinnere mich gerne an die schönen Palmsonntage mit Pfarrer Zerrer in der Kirche Unserer Lieben Frau und so wird er immer in unseren Gedanken und Gebeten sein. Gott möge ihn segnen.
24.02.2021 13:58 - Brigitte Deiters
Glaubwürdig!
Mitten in der ersten Coronawelle hat Pfr. Zerrer im April 2020 unseren Vater beerdigt. Liebevoll, persönlich und so tröstlich. So wünscht man sich einen Pfarrer, der von Leben und Auferstehung glaubwürdig sprechen kann.
24.02.2021 12:57 - Margit Förderer
ehem. Dekanatsjugendreferentin
Es gibt Tage, an denen die Worte verloren gehen.
Achim, du warst ein Segen.
24.02.2021 12:42 - Hans Kern
Beeindruckender Pfarrer
Achim Zerrer war ein beeindruckender Mensch und außergewöhnlich talentiert. Ich kannte ihn seit seiner Kaplanszeit und fand seine Gottesdienste immer sehr bereichernd und bestärkend. Er war ein vorzüglicher Exeget und entwickelte sich im Laufe der Jahre in Richtung Mystiker. Sein Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke. Bei aller Trauer wissen wir ihn nun in der Liebe Gottes geborgen. Diese zu vermitteln, war sein Lebensthema.
24.02.2021 11:59 - Im Namen des äthiopisch-orthodoxen Tewahedo Kirche
möge Gott seiner Seele gnädig sein
Je schöner und voller die Erinnerung , desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit Verwandelt die Erinnerung in eine Stille Freude.
Wir waren sehr zufrieden mit Ihrem Service und Ihrer Hilfe und werden es nie vergessen.
24.02.2021 11:52 - Susanne Rudeck (Sanne)
Pfarrjugend St. Stephan und Katholisches Jugendhaus Karlsruhe
UNFASSBAR
Dein plötzlicher Tod, lieber Achim.
Ich bin sehr traurig und durcheinander.
Wir kennen uns schon so lange … ich war ehrenamtlich in der Jugendarbeit St. Stephan aktiv und später ehrenamtlich im Kath. Jugendhaus Karlsruhe in der KJG-Dekanatsleitung und im Schulungsteam.
Im Jahr 2004 hast Du mich als Verwaltungsangestellte im Katholischen Jugendhaus angestellt, wo ich bis heute tätig bin.
Du warst dem Kath. Jugendhaus Karlsruhe und mir über all die Jahre verbunden und ich werde Dir in „Deinem Jugendhaus“ ein bleibendes Andenken bewahren.
Du bist ein aufmerksamer, feinfühliger Mensch. Danke dafür!
Es ist mir eine Ehre, Dich so viele Jahre gekannt zu haben.
Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben!
Ruhe in Frieden, lieber Achim.
Deine Sanne
24.02.2021 11:47 - Anne Hope
Toller Mensch - großer Verlust!
"Der Mann selbst stirbt und vergeht;
doch seine Ideen und Handlungen leben fort
und hinterlassen der Menschheit einen
unauslöschlichen Eindruck.
Und so bekommt der Geist seines Lebens
Dauer und Ewigkeit,
beeinflußt Gedanken und den Willen
und trägt dadurch dazu bei,
den Charakter der Zukunft zu gestalten."
Samuel Smiles
24.02.2021 11:39 - Ewald Friedmann
Nachruf Pfarrer Achim Zerrer
Meine innere Trauer um das plötzliche und junge Ableben von Pfarrer Achim Zerrer ist immens groß.
Ich gehöre weder zur Pfarrei St. Stephan noch zur Seelsorgeeinheit Allerheiligen. Trotzdem habe ich regelmäßig an Ostern und Weihnachten die feierlichen musikalischen Gottesdienste in St. Stephan besucht. Zelebrant war meistens Pfarrer Zerrer. Seine Gestaltung der Eucharistiefeier und seine Predigten haben mir jedes Mal viel auf den Weg meines Glaubens mitgegeben. Geistliche seines Formats wurden in der katholischen Kirche noch nie dringender gebraucht als zur Zeit. Unser himmlischer Schöpfer hat es anders entschieden.
Möge der Lohn für die Arbeit, die Pfarrer Zerrer in unserer Kirche geleistet hat, in der zukünftigen Welt groß sein.
24.02.2021 11:04 - Bruno Hünerfeld
Ein vorbildhafter Mentor
Der Tod von Achim macht mich unendlich traurig. 2006 kam ich als Diakon nach St. Stephan und Unsere liebe Frau, um unter Anleitung und Begleitung von Achim pastorale Praxis vor der Priesterweihe zu sammeln. Ich glaube, ich war damals sein "erster" Diakon, viele weitere sollten folgen.
Achim war ein sehr achtsamer Mentor, klar in seinen Rückmeldungen, niemals autoritär und immer Freiraum gebend. Mit seiner den Menschen zugewandten Art hat er viele geprägt. Danke, Achim! Und welch ein Verlust, dass Du schon gehen musstest.
Meine Gefühle gehen nun nach Karlsruhe, an das große Team, die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, an seine Familie im Renchtal und an seine Freundinnen und Freunde, denen ein wichtiger und lebensbedeutsamer Mensch genommen worden ist und nun mit der Situation umgehen müssen. Euch allen von Herzen viel Kraft und Gottes Segen.
24.02.2021 10:20 - Michael Scheid
Lehrer
Als Lehrer am Gymnasium in Oberkirch hatte ich Achim in seinen beiden letzten Schuljahren im Unterricht. Obwohl ich ihm seither nicht mehr begegnet bin, habe ich ihn immer in bester Erinnerung behalten. Er war einer von der Sorte Schüler, die man gerne unterrichtet, die zum "Gelingen" jeder Unterrichtsstunde beitragen.
Requiescat in pace.
24.02.2021 10:14 - Gundram Singler
Buchhaltung Kath. Gesamtkirchengemeinde Karlsruhe
Als ich meinen Dienst bei der Kath. Gesamt-
kirchengemeinde begann, machte Achim Zerrer
gerade sein Abitur. Ich kenne ihn seit seiner Kaplanzeit in Stephan und seinen weiteren Stellen. Ich hatte unzählige Kontakte und Begegnungen. Seine Gelassenheit, aber auch seine Beharrlichkeit haben mir sehr imponiert.
Nun darf er das schauen, was er geglaubt hat.
24.02.2021 08:55 - Cornelia Brosamer
Zeit zum Innehalten
ich bin keine regelmäßige Gottesdienstbesucherin, fühle mich aber von den Mitwirkenden der Seelsorge Allerheiligen immer angesprochen und verstanden. Für das Dekanat und die Gemeinschaft ist Achim Zerrers Tod ein furchtbar trauriger Verlust.
24.02.2021 08:51 - Volker Deck
Offen und immer gesprächsbereit
habe ich Herrn Pfarrer Zerrer in meiner noch recht kurzen Beschäftigungszeit bei der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Karlsruhe erlebt. Die Führung einer so großen Kirchengemeinde mit ihren vielfältigen Aufgabenbereichen, seine Fähigkeit, Ehrenamtliche einzubinden und die positive Ausstrahlung einer schier unendlich großen Gelassenheit haben mir von Beginn an imponiert. Ich bin immer noch fassungslos.
24.02.2021 08:27 - Andreas Ossowski
Immer engagiert und voll dabei
Durfte ich Herrn Zerrer bei verschiedenen Bauprojekten kennen und schätzen lernen.
Immer bereit zuzuhören, für Vorschläge offen und auch technisch interessiert.
Seine konstruktive Betrachtungsweise führte immer zu guten Ergebnissen und neuen Impulsen.
Wir werden ihn vermissen und versuchen in seinem Sinne die angefangen Projekte zu einem guten Ende zu führen.
23.02.2021 23:15 - Nicole
.
Ka News gab Achim am 10.12.2002 ein Interview. Auf die Frage, wo und wie er sterben wolle, antwortete er: "Egal wo. Hauptsache, ich bekomme es mit. Vielleicht bin ich nicht allein. " (Das ganze Interview ist veröffentlicht.) Ich kenne Achim seit er in KA ist. Seine Exegese schätzte ich sehr. Er könnte die Schrift erschließen. Ich hatte gehofft, dass er mich auf die Begegnung mit Gott vorbereitet. Jetzt muss ich den Weg hier gehen, in der Gewissheit, er schaut (auch) auf mich.
23.02.2021 22:45 - Klaus Becker-Raudenbusch
Ein treuer Diener Gottes....
Unser herzliches Beileid zum plötzlichen Tod von Herrn Pfr. Achim Zerrer. Mögr Gott ihm an seiner Seite die verdiente ewige Ruhe gewähren.
23.02.2021 22:38 - Quy Nguyen
Vielen Dank!
Lieber Herr Zerrer,
ich bin sprachlos.
Sie haben uns schon so lange schon begleitet. Angefangen mit der Kommunionsfeier meiner kleinen Schwester, bis hin zu meiner Firmung.
Besonders wollte ich mich für die Gottesdienste bedanken, die Sie gestaltet haben. Sie waren auf Ihre Art einzigartig.
Es hatte mir viel Freude bereitet Ihren Gedankengang zu folgen und mich noch mehr auf die Bibeltexte einzulassen.
Egal ob ich auf bei den Ministranten oder bei der Gemeinde saß. Man konnte die Ruhe und Gelassenheit förmlich spüren.
Vor allem werde ich Ihr sympathisches Lachen vermissen.
Ihre herzliche und liebevolle Art wird uns allen fehlen.
23.02.2021 21:56 - Johanna Jerzembeck
Mein aufrichtiges Beileid
Ich erinnere mich noch gerne an den Palmsonntagsgottesdienst 2020, den ich mit Pfarrer Zerrer und Pastor Keller in ökumenischer Gemeinschaft als Kirchenälteste in unserer damals leeren evangelischen Stadtkirche feiern durfte, von BadenTV zu den Menschen gebracht. Ich habe ihn damals als aufgeschlossenen Menschen kennengelernt, der seinen Glauben nicht nur lebte, sondern auch erklären konnte. Er wird nicht nur seiner Familie und seiner Gemeinde, sondern auch Karlsruhe sehr fehlen. Möge er seinen Frieden in Gottes Reich finden, wie er es fest geglaubt hat.
23.02.2021 21:33 - Markus Guttmann
Fassungslos
Ich bin immer noch fassungslos, die Nachricht vom Tod Achims, kann ich noch immer nicht wirklich fassen oder begreifen.
Achim habe ich im Jahr 2005 kennengelernt, als ich von Stutensee nach Karlsruhe gezogen bin und in St. Stephan eine neue Heimatpfarrei gefunden habe. Er war mit Eifer dabei, als wir gemeinsam die Redaktion für einen neuen Gemeindebrief gegründet haben. Er hat uns bei den vielen Ausgaben unterstützt, hat uns aber auch machen lassen und wir konnten eigene Themen finden. Achim ist in dieser Zeit für mich zum engen Gesprächspartner, Begleiter und Freund geworden, der dann in 2010 meine damals noch evangelische Frau Simone und mich als wiederverheirateten Geschiedenen gesegnet hat. Er bei der Segnungsfeier auch unsere Tochter Ruth Ellen getauft und später dann Joel Thorben im Sonntagsgottesdienst; es ist für mich als wäre es gestern gewesen. Er war ein offener Mensch, der sehr gut zuhören konnte. Und er schaffte es wie kaum ein anderer das Evangelium auszulegen. Erst vor zwei Wochen hat er in seiner Predigt die Schwiegermutter zum Thema gemacht.
Achim, Du reißt eine riesige Lücke. Du fehlst mir und du fehlst uns.
23.02.2021 21:00 - Schneider Ingrid
Religionslehrerin
Gerade lese ich vom Tod von Pfr. Zerrer am 21.2.21. Ich kannte ihn leider nicht, aber es kommen so viele Erinnerungen hoch. Am 21.2. war der erste Todestag von meinem Mann Dr. Patrik Schneider ( ebenfalls Theologe). Er starb ebenfalls völlig unerwartet an einem plötzlichen Herztod genau vor einem Jahr.
23.02.2021 20:51 - Bernd-Markus Pfeiffer
Dr.
Auch als Schatzsucher habe ich Achim Zerrer immer gerne zugehört, seine nachdenkliche, philosophische Art zu predigen sehr geschätzt. Er hatte volles Vertrauen zu uns als Team von Laien und hat uns tatsächlich machen lassen. Ein Höhepunkt für mich waren seine Taufen für Schatzsucher als "erklärender Gottesdienst". Abschiedsgrüße vom "rasenden Reporter"...
23.02.2021 20:38 - Jutta Käthler
Ein großer Verlust
Menschen wie Achim Zerrer sind der Grund, warum ich noch nicht aus der Kirche ausgetreten bin. Möge er in Frieden ruhen.
23.02.2021 20:28 - Almut
Schöne Erinnerung
Achim Zerrer war ein Mensch, der die Kinder nicht übersehen hat und für sie da war. Ich durfte als Kind viele Gottesdienste von ihm besuchen und freute mich, wenn er an der Kirchentür auch mir Aufmerksamkeit schenkte und einen Segen mit auf den Weg gab.
23.02.2021 20:21 - Friedrich
Ich bin traurig
Es war immer schön als Sternsinger für Achim Zerrer zu singen, da er immer sehr herzlich zu uns Kindern war. Er hat sich für die Kinder immer Zeit genommen und hat uns außer Schokolade auch immer noch ein gutes Wort mitgegeben. Ich werde ihn lachend in Erinnerung behalten.
23.02.2021 20:17 - Schmidt Erwin
Pfarrer
Ein toller Priester und Kollege
Mit großer Bestürzung hat mich gestern früh die Nachricht von Achims plötzlichem Tod erreicht. Ich war sprachlos und wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen und Gedanken. Seit vielen Jahren haben wir uns gekannt und waren in den Jahren 2004 bis 2018, bis zum meinem Weggang nach Gengenbach, quasi Seite an Seite tätig. Immer wieder einmal durfte ich seinen Rat einholen. Ich schätzte seine ruhige Art und seinen Weitblick, sein vorausschauendes Denken und Planen und seine Gabe zu organisieren und zu strukturieren, und dass alles getragen war von einer tiefen Spiritualität und einer profunden Kenntnis der Hl. Schrift. Es macht mich sehr traurig, ihn nun nicht mehr unter uns zu wissen. Er hinterlässt unter uns im Kollegenkreis eine große und schmerzliche Lücke. Möge beim Herrn nun alles zur Vollendung gelangen und wir alle wieder ein wenig "wachsamer" unterwegs sein. Erwin Schmidt, Pfr.
23.02.2021 19:39 - Pallmert Traudel
Danke, dass wir Dich erleben durften!
Unser herzliches Beileid,
die Nachricht über den Tod von Achim hat uns zutiefst getroffen. Wir haben uns 1983 in Karlsruhe, Pfarrei St. Bonifatius kennengelernt und es entstand eine tiefe Freundschaft. Viele Gespräche bei einem guten Essen und einem Glas Wein haben wir immer wieder sehr genossen. Besonders bedanken möchte ich mich bei Dir für die schwere Zeit meiner Erkrankung. Du warst mir immer wieder eine große Hilfe für postive Gedanken. Achim, Du hast unsere Tochter Angelika und Andreas in der Kapelle auf dem Kandel, Waldkirch getraut, die Heimat von Andreas. Er wollte bei der Trauung dem Himmel ganz nahe sein. Leider musste er vor 4 Jahren mit 53 Jahren den Weg gehen, den Du jetzt gehst. Auch bei der Trauerfeier im St. Anna-Haus, als die Mutter von Thomas starb hast Du uns liebevoll begleitest. Wir danken Dir für alles, was wir mit Dir erleben durften.
Unsere Gedanken sind bei Dir und Deiner Familie
Traudel, Thomas, Melanie, Angelika und ihre 3 Jungs
23.02.2021 19:30 - Prof. Dr. Bernhard Mutschler
Ein wunderbarer Mensch, Mitchrist, Vorbild im Glauben
Achim Zerrer war ein Mitstudent in der Gruppe des 18. ökumenischen Theologischen Studienjahres an der Dormition Abbey in Jerusalem im Irakkriegs- und Krisenjahr 1990/91, einer von rund 30 Studierenden auf dem Berg Zion. Achim war kein Aktivist und kein Heißsporn, sondern ein freundlicher, feinfühliger und in sich gefestigter Mitstudent, der überlegte, was er sagte und bevor er etwas sagte. Mit seinem klaren und offenen Blick begegnete er mir dort: der Katholik dem Protestanten, der mit einer zölibatären Berufung dem mit einer familiären, der Badener dem württembergischen Schwaben. "Achim" heißt "Brüder" (hebr.), und manchmal kam er mir wie ein Bruder vor. Achim bot seine Gemeinschaft und gedanklichen Austausch in einer kultivierten, ja feinsinnigen und fairen Weise an, ohne sich jemals aufzudrängen. Er lebte seine Überzeugungen und ging seinen Weg, und das blieb nicht ohne Wirkung.
Danke, lieber Achim, für die studentisch-ökumenischen Begegnungen, für gute Gespräche und auch für manches humorvolle Wort mit gnitzem Blick!
Vor Jahren begegnete mir Achim eher zufällig in Karlsruhe auf der Straße wieder - und überrascht freuten wir uns beide und tauschten uns aus. Zuletzt sah ich ihn im SWR in einem Beitrag über kirchliches Leben in Coronazeiten zu Beginn dieses Jahres 2021.
Achim war ein wunderbarer Mensch, Mitchrist und für viele ein Vorbild im Glauben. So auch für mich, den evangelischen Pfarrer und Lehrer der bibilschen Theologie und Gemeindediakonie.
Behüt Dich Gott, lieber Achim, "und bis wir uns wiedersehn, halte Gott dich fest in seiner Hand". Der "Gott allen Trostes" (2 Kor 1,3) tröste Deine Angehörigen, Deine Gemeindeglieder und alle, die Dich kennen, wertschätzen und vermissen. Adieu, Achim!
23.02.2021 19:15 - Heidi und Karl Winckelmann, Oldenburg
Kath. Schuldekanin (2013-2020)
Ein Brückenbauer
Lieber Achim, wir sind sehr traurig, dass Gott dich schon so früh zu sich berufen hat. Du hast mit unendlichem Engagement, Können, Reflexionsvermögen, Mut und Klarheit, aber auch Humor die "Vision einer Kirche der Zukunft" unterstützt und gelebt. Auch in der Zusammenarbeit mit dem Katholischen Schuldekanat war spürbar, dass es dir bei personellen Entscheidungen um den einzelnen Menschen ging, dass du dich in der Verantwortung für deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sahst. Auf dein Votum konnte ich mich verlassen. Du wirst fehlen - der Familie, Freunden, Mitbrüdern und Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen, der Kirche. Wir wünschen dir, dass du nun in Gottes Nähe wunderbar geborgen bist.
23.02.2021 18:57 - Pia Jüngert
Ruhe in Frieden
Mir geht die Nachricht vom plötzlichen Tod Achim Zerrers sehr nahe. Ich kannte ihn leider nur aus der Ferne, und doch macht mich dieser Verlust sehr betroffen. Ein junger Mensch, der sein Herz offensichtlich am rechten Fleck hatte, ein Pfarrer, der begeistert hat, wird mitten aus seinem Leben gerissen. Möge er in Frieden ruhen. Seiner Familie, Freunden und der ganzen Gemeinde möchte ich auf diesem Weg mein herzliches Beileid aussprechen.
23.02.2021 18:21 - Stefan Angert
QEPD - RIP
Ich durfte Achim im Rahmen der Peru-Partnerschaft kennenlernen und wir teilten unsere Erfahrungen über einen längeren Aufenthalt in einer peruanischen Pfarrei.
Ein engagierter Priester hat seine letzte Reise angetreten und möge nun schauen, was er geglaubt und den Menschen gepredigt hat. Gracias Achim por tu compromiso de ser un buen pastor tanto allá como acá. QEPD!
23.02.2021 17:52 - Christiane Wiezorke, geb. Stadler
Achim - Wegbegleiter aus Schulzeiten und bis heute
Lieber Achim,
erst noch warst Du das Käpsele aus der ‚a‘-Klasse, die später mit unserer ‚c‘ verschmolzen wurde, das im gemeinsamen Reli-Grundkurs unterm Tisch Kirkegaard las, wenn wir andern Käseeckle spielten und das Heft-Mitschriften in Steno machte (und im Stenographenverein regelmäßig die Wettbewerbe gewann), auf der Pfarrfasent konnte man toll mit Dir tanzen und nach dem Abi dann warst Du einer von gleich drei aus dem Abijahrgang, der katholische Theologie studierte. Am Ende warst Du der einzige von Euch, der wirklich Pfarrer geworden ist. Wir haben manchmal gemutmaßt, ob Du mal Papst würdest, zumal Du auch in Jerusalem warst zum Studieren. Man hätte Dir auch das zugetraut und doch bist Du lieber Dekanatsjugendseelsorger gewesen und später – einer der Zufälle des Lebens – ‚mein‘ Gemeindepfarrer in Karlsruhe geworden, mit ganzem Herzen Seelsorger und doch auch manchmal – so mein Eindruck – zu sehr auch gebunden von der Verwaltungsseite als Vorstand einer so großen innerstädtischen Seelsorgeeinheit. Du hast die Kommunionsmesse meines kleinen Sohns zelebriert und zusammen mit dem Weihbischof den Firmgottesdienst meines Großen. Das war doch grade erst! Deine Gottesdienste hatten Seele und Predigten, denen zuzuhören lohnte, mein kleiner Ministrant hat gerne mit Dir die Messe gefeiert und war umso mehr erschüttert ob der Nachrichten. Den Großen hast Du auf den vielen Gemeindefesten beeindruckt, wenn Du Dir auch Zeit für die Mitglieder des Jugendblasorchesters von Peter+Paul genommen hast und nicht nur die Musik angehört, sondern Dich mit ihnen unterhalten, wirklich zugehört und so auch einen altersgemäß zweiflerischen Jugendlichen davon überzeugt, dass Firmung und Glaube auch in heutigen Zeiten Sinn macht.
Ja, Du wirst uns fehlen als Gesprächspartner und Seelsorger: mir, meiner Familie (auch meinen Protestanten-Mann hast Du gewonnen) und einer ganzen Menge Eltern und Kindern aus der Gemeinde, die Dein Wirken hier ähnlich empfunden haben wie ich. Ich kann Johannes unten – auch einer aus dem ABI 88 Jahrgang – nur zustimmen – schade, dass es nicht mehr von Deiner Sorte hat auf dieser Welt!
23.02.2021 17:42 - Christof Degenhart
Danke!
Lieber Achim,
die Nachricht von deinem plötzlichen Tod hat mich tief getroffen. Ich bin sehr dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte. Du warst ein wunderbarer Dekanatsjugendseelsorger! Es ist sehr schade, dass du jetzt nicht mehr bei uns bist. Aber ich bin überzeugt, dass es dir dort, wo du jetzt bist, sehr gut geht.
Herzliche Grüße,
Christof
P.S.: Pforzbirn' Hä!
23.02.2021 17:20 - Sascha Steimel
Mein herzliches Beileid
Wir können die Frage nach dem "Warum"nicht beantworten
euren Schmerz nicht stillen
und eure Tränen nicht trocknen.
Aber wir können in dieser schweren Zeit
eure Stütze sein.
Mein herzliches Beileid
Sascha Steimel
23.02.2021 16:57 - Wolfgang Vögele
Meine herzliches Beileid
Mein herzliches Beileid für die Angehörigen von Pfarrer Zerrer, den ich als verbindlichen, freundlichen und kooperationsbereiten Kollegen kennengelernt habe, mit dem zusammenzuarbeiten eine Freude war, besonders bei den Karnevalsgottesdiensten.
In herzlicher Verbundenheit
Ihr
Wolfgang Vögele
23.02.2021 16:56 - Fam. Mycka
Ein großer Verlust!
Herr Zerrer hat zwei meiner Kinder getauft. Er hatte eine ganz besondere Ausstrahlung. Es gehen die Besten zu früh! Der Familie aufrichtiges Beileid!
23.02.2021 16:25 - Johannes Streif
Ein Freund aus Schultagen und danach
Lieber Achim, Du hast in und mit Deinem Leben das verkörpert, was Christsein ausmacht: Du warst der Beste unseres Abitur-Jahrgangs und hast doch nie nach Titeln und Ruhm gestrebt. Du warst ein Freund, mit dem man fast bis zum Nordkap reisen konnte, und bist doch stets den Menschen treu geblieben, die Dir nahe standen. Du hattest einen tiefen Glauben und glaubtest doch nicht, dass alle dasselbe wissen und glauben müssen. Vielleicht hast Du zu viel für diese Welt getan - und doch braucht sie viel mehr Menschen wie Dich!
23.02.2021 16:11 - Hanns-Jörg Remmlinger
Herr
Er war ein Pfarrer, der auf einen zuging und sehr aktiv war. Schade, dass er so früh verstarb!
RIP






